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  • Flamur Shala Grendel strasse 19 6004 Luzern

Niccolo Machiavelli Il Principe Der Fürst [13.06.2022]

Updated: Dec 22, 2022


[Wie geht ein Reset im echten Leben? Bild von Flamur Shala am 18.12.2022]


[Gedanken zum Grundeinkommen von Flamur Shala bis zum 13.06.2022]


"Niccolo Machiavelli an den erlauchten Lorenzo de Medici"

"...was ich höher schätzte als die Kenntnis der Tagen grosser Männer, die ich mir durch lange Erfahrung mit den gegenwärtigen Zuständen und durch beständiges Studium der Verhältnisse des Altertums angeeignet habe; nachdem ich diese mit grosser Sorgfalt lange durchdacht und überprüft hatte, habe ich sie jetzt in einem kleinen Band zusammengefasst, den ich Eurer Durchlaucht überreiche."

"Auch möchte ich nicht, dass man es für Anmassung halte, wenn ein Mann von geringem und durchaus niederem Stande sich erkühnt, Erörterungen über die Fürstenherrschaft anzustellen und sie in Regeln zu fassen; denn wie die Landschaftszeichner sich unten in der Ebene stellen, um den Anblick der Berge und der hochgelegenen Orte zu erfassen, und sich nach oben auf die Berge begeben, um die Weite der Niederungen zu überblicken, so muss man Fürst sein, um den Charakter der Völker zu verstehen, und dem Volk angehören, um das Wesen der Fürsten recht zu erkennen."


"Die Fürstenherrschaften sind entweder ererbt, ... , oder sie sind neu erworben." "... ihr [Staatsgebiete] Erwerb geschieht entweder mit fremden oder mit eigenen Waffen, durch Glück oder durch Tüchtigkeit."

[Trägheit/Inertia der Macht]

"Da es nämlich für den angestammten Fürsten weniger Gründe und geringere Notwendigkeit gibt, Gewalt anzuwenden, geniessst er grössere Beliebtheit; und wenn er sich nicht durch aussergewöhnliche Laster verhasst macht, ist es einsichtig, dass seine Untertanen ihm auf natürliche Weise zugeneigt sind. Auch lassen das Alter und die Beständigkeit der Herrschaft den Gedanken an frühere Neuerungen und die dafür ausschlaggebenden Beweggründe vergessen; denn stets hinterlässt eine Veränderung an einem Gebäude den Ansatz für eine weitere Veränderung."

[Wie sieht diese Trägheit der Macht in der digitalisierten Welt aus? Alte Beiträge können online gefunden werden. Bewegen wir uns wieder zurück in mehr in Richtung nähere Kommunikation (zulassen von Fehlern)? Also auch wieder mehr Menschlichkeit (sowie mehr Unmenschlichkeit)?]


"Wechseln doch die Menschen gern ihren Herrn in dem Glauben, dadurch ihre Lage zu verbessern"

[Technisch gesehen sollten wir bereits in der Lage sein über eine App abzustimmen: Regierung schlägt drei Projekte vor, wir erhalten Push Benachrichtigung und sehen alle wichtigen Informationen. Wie in einem Game können wir durch das neue Projekt hindurchlaufen. Dann kann sofort abgestimmt werden. Eine direkte(re) Demokratie. Damit ist dann auch der Komplex der Demokratien gegenüber anderen Herrschaftsformen zu langsam in der Entscheidungsfindung zu sein aufgelöst. Regierungen erhalten ein schnelleres Feedback und grössere Legitimation. (Auch die Menschen im Militär und der Regierung sind Teil der Bevölkerung). Was ist mit dem Gegenargument Randgruppen geraten dadurch in Bedrängnis? Haben wir nicht alle ein Randgruppen-Merkmal (und wer dies nicht bei sich erkennt, so vielleicht im näheren Umkreis)? Ausserdem: die Herren (im Sinne von Herrscher also auch Frauen) könnten dann auch jedesmal bewertet werden.]

"Mag einer noch so stark durch seine Herresmacht sein, so ist er doch stets auf die Zuneigung der Einwohner angewiesen, wenn er in ein Land eindringt."

[Braucht es heute noch diese Zuneigung? Wie sieht es in zwei Jahren aus? Wie sieht es in fünf Jahren aus? Wie sieht es in 10 Jahren aus?] [Was ist eigentlich wenn einige Menschen die es vielleicht gut meinen, aber nicht wirklich in der Lage sind richtig abzuschätzen was geschehen wird? Können sie dann von ihrer Entscheidung wieder zurück weichen?]

"... denn diejenigen Einwohner, die ihm die Tore geöffnet hatten, sahen sich in ihren Hoffnungen auf die zukünftigen Vorteile, die sie sich versprochen hatten, getäuscht und waren daher nicht bereit, die Unannehmlichkeiten durch den neuen Herrscher hinzunehmen."

[Wie soll in Zukunft dieses 'nicht bereit sein die Unannehmlichkeiten der neuen Herrscher hinzunehmen' aussehen? Ist der Türöffner in der Lage mich aus dieser Situation wieder heraus zu holen? Und auch: ist der Türöffner in der Lage sich selber aus dieser Situation wieder heraus zu holen?]

[Zu den gut meinenden Menschen: Jeder kann ein gut meinender Mensch sein. Das was ich habe, das sehe ich. Es gefällt mir nicht und ich will etwas anderes (Jeder befindet sich früher oder später in dieser Lebens-/Situationseinstellung). Bis ich dann das andere habe: -Gefällt mir das andere: Seht ihr: ich hatte Recht! -Gefällt mir das andere nicht: So kann man oft irgendwie wieder zurück zu dem was man hatte. Wenn ich jetzt aber weiss, dass der Wechsel unumkehrbar ist. Und dies inzwischen wirklich bei jeder Person angekommen ist (sonst einfach mal 24/7 Sicherheitskräfte mit Helm auf jedem Bildschirm laufen lassen mit dem Titel: 'Tragen die da ein Elektrohalsband?' und auch 'Wie weit würdest du mit einem Elektrohalsband gehen?' dann ist es auch sicher bei jedem Einzelnen angekommen.) Sollte ich dann nicht noch alles versuchen um dem bestehenden die Möglichkeit zur Änderung anbieten? 1. Grundeinkommen einführen 2. Direktere Demokratie anstreben 3. Parameter kalibrieren]

[Suche nach Sicherheitsexperten oder Literatur zum Thema: Wie schnell fällt eine Stadt durch ein Team ohne Elektrohalsband? Mit Elektrohalsband? Was ist das Äquivalent? -100 zu 10? Sind 100 ohne Elektrohalsband gleich stark wie 10 mit Elektrohalsband? -100 zu 20? Sind 100 ohne Elektrohalsband gleich stark wie 20 mit Elektrohalsband? Man sagt moderne (Helm mit Elektrohalsband) Kampfhandlungen gehen zurück zum Nah- bis hin zum Nahestkampf. Was wollen Sieger wenn Maschinen alles produzieren? -Spass? Erniedrigung? Beides zusammen?]

"... und die Geschädigten können nicht aufbegehren, da sie arm sind und zerstreut leben, wie schon gesagt wurde."

[Mit leerem Magen lässt sich nicht protestieren: protestieren im Sinne von eine Initiative auf die Beine stellen und durchsetzen. Durch die Automatisierung der Betriebe entwickelt sich die Gesellschaft in eine Richtung in der Initiativen eher zum Luxusgut werden. Umgekehrt stellt sich die Frage ob das Grundeinkommen eine Überflut an Gesetzesinitiativen zur Folge haben wird? Falls ja, ist das schlimm? Man kann sich eine elektronische Pinnwand vorstellen wo nur die meistbeachteten Initiativen (Priorisierung) zur Abstimmung gelangen. Oder werden Initiativen abgeschafft und um im Gegenzug werden Parlamente grösser?]

"... denn für leichte Demütigungen nehmen sie Rache, für schwere können sie dies nicht tun; also muss der Schaden, den man anderen zufügt, so gross sein, dass man keine Rache zu fürchten braucht. Unterhält man aber anstelle von Kolonien eine Besatzung, fallen beträchtlich höhere Unkosten an, wobei alle Einkünfte dieses Landes für seine Überwachung aufgewandt werden müssen und der Gewinn in Verlust umschlägt; ... In jeder Hinsicht ist darum diese Form der Bewachung ebenso untauglich, wie jene durch Kolonien von Nutzen ist."

[Technisch gesehen ist Bewachung nicht mehr untauglich, da keine hohen Kosten für die Überwachung anfallen. Werden wir wieder mehr Kolonien erleben? Werden Zentralisierungskräfte wieder stärker? Was wenn die Zentralisierungskräfte dem Ausland in die Hände fallen? Welche Dezentralisierungsmechanismen sind vorhanden? Stehen entsprechende Bereitschaftspläne zur Verfügung? Eingriffe in Systeme sind äusserst komplex und delikat. Darf man das Grundeinkommen als eine Art Signaling ansehen? Sozusagen die Fluginstrumente zur Systemsteuerung? Ist es nicht sinnvoller den Bürgern den Beifahrersitz anzubieten? Keiner setzt sich freiwillig in den Kofferraum.]

[Allgemeine Gedanken zum Thema Überwachen und Strafen vs Überwachen und Belohnen:

Überwachen beinhaltet auch den Begriff Wachsam sein: also (be)schützen. Wir haben uns jeweils eher für Strafen als für Belohnen entschieden, weil es einfacher ist Verhaltensweisen welche bestraft werden müssen mit den bisherigen Überwachungsmittel zu entdecken. Dies ist eine historisch bedingte Entwicklung: Oft wird der Überwachungsstaat kritisiert. Gemeint ist wohl eher (meine persönliche Unterstellung) das Lenken mit Hilfe von Strafen. Die technischen Mittel ausgeblendet hat ein Erzieher zwei Möglichkeiten: man sagt dem Kind: -lerne! (dann hat es in der Zeit wo es lernt keine Zeit für all die anderen Dinge, die es nicht tun darf) -oder man sagt dem Kind: du darfst nach der Schule nicht Fern gucken, nicht hinter dem Geschäft verweilen, nicht das, nicht jenes. Die erste Methode ist für beide Seiten angenehmer. Erstens erspart man sich viele unnötige Streitereien. Und zweitens: auch wenn das lernen teilweise als unangenehm betrachten wird, irgendwann geht die Lust an (berechtigterweise) verbotenen Dingen vorbei. Auch hier gilt es natürlich die Mitte zu finden.]

[Wenn Technische Mittel das Lenken nur durch Überwachen und Strafen zulassen dann besteht eher die Gefahr dass sich für diese Positionen eher Personen bemühen welche auch eine Neigung zum Strafen haben. Zum Problem wird es dann wenn Personen mit Vorliebe zum Strafen diese Positionen einnehmen. Denn dann wird nicht mehr dem Zwecke der Lenkung gedient, sondern der eigenen Neigung. Also gilt es für die Ziviligesellschaft (Medien & Co.) dagegen zu steuern. Wenn auf einmal ein technischer Übergang stattfindet bei dem die Mittel auch das Lenken durch Überwachen und Belohnen erlauben, so sollte eine Gesamtanalyse statt finden, bei der folgende Frage beantwortet werden muss: 1. Können wir das Lenken durch Überwachung und Strafen mit dem Lenken durch Überwachen und Belohnen ersetzen? 2. Falls ja, wie würde das aussehen? Ist das Grundeinkommen ein Teil oder genau dieses Mittel? Ist also das Grundeinkommen eigentlich genau das Gegenstück von Überwachen und Strafen? Abgesehen davon wird potentiel ein personeller Wechsel stattfinden: Dann ist auch verständlich, dass genau jene Personen die Teil der technischen Mittel und somit auch Experten in diesen Belangen sind, sich nicht den eigenen Ast absägen wollen (siehe auch Kirsch).]

"Es liegt in der Natur der Dinge, dass einem ausländischen Eroberer, sobald er in ein Land einfällt, alle Schwächeren darin zulaufen, getrieben von der Missgunst auf diejenigen, die ihnen gegenüber an Macht überlegen waren daher kostet es den Eroberer keinerlei Mühe, diese Schwächeren für sich zu gewinnen; denn sogleich sind sie allesamt bereit, mit dem Regime des neuen Herrschers gemeinsame Sache zu machen. Er muss nur darauf bedacht sein, dass sie nicht zuviel Macht und Einfluss gewinnen."

[Im Buch wird an einer Stelle zuvor auch von Nachbarn gesprochen: "sich zum Oberhaupt und Schutzherrn der schwächeren Nachbarn machen und sich bemühen, die Mächtigen des Landes zu schwächen;" Heute muss ein Nachbar nicht unbedingt der räumliche Nachbar sein. Technisch gesehen besteht bereits die Möglichkeit die 'Schwächeren' einer Gesellschaft zu stärken und die 'Stärkeren' zu schwächen und zwar nicht nur im geografischen Nachbarland.]

[Technisch gesehen besteht bereits die Möglichkeit die 'Schwächeren' einer Gesellschaft zu stärken und die 'Stärkeren' zu schwächen und zwar nicht nur im geografischen Nachbarland. Beispiel: Man filtriere nach selbsternannten Verlierer und selbsternannten Gewinner. Man lasse über diese kurzen zufällig erscheinenden Live Videos eine Sequenz erscheinen wo man das Fremdgehen jener Person sieht welche zusammen mit der angehimmelten Person in einer Beziehung ist. So wird der selbsternannte Verlierer zum Gewinner. Man erstelle einen Account und sende private Fremdgeh Informationen direkt an den Partner oder erpresse damit jene Person welche fremd ging. Auch so kann ein selbsternannter Verlierer voran kommen: damit kann eine Beförderung beim Vogesetzten erwirkt werden. (muss nicht einmal für sich selber sein). Oder auch wenn jemand online onaniert (unabhängig ob man einer Person vertraut) so kann entsprechendes Video als Druckmittel eingesetzt werden. Dann macht sich Person strafbar. Die strafbare Handlung wird dann als weiteres Mittel eingesetzt um weitere Handlungen zu erwirken. All das kann von Aussen durchgeführt werden.]

[Technisch gesehen besteht bereits die Möglichkeit die 'Schwächeren' einer Gesellschaft zu stärken und die 'Stärkeren' zu schwächen und zwar nicht nur im geografischen Nachbarland. Beispiel: Bei einem Durchschnittslohn von CHF 5'000 lohnt es sich sogar pro Person jemanden einzustellen. Also eine Art virtueller persönlicher Assistent der sich mit einer einzigen Person beschäftigt. Man könne sogar drei Personen im 8 Stunden Betrieb auf eine Person ansetzen. Es gibt Menschen die Arbeiten für 300 Euro im Monat. Oft wird von Algorithmen und künstlicher Intelligenz gesprochen. Darum geht es sicherlich auch. Aber auch an die menschlichen Eingriffe ist zu denken. Man kann also heute, vorausgesetzt man hat die nötigen Zugriffe auf unsere elektronischen Geräte, pro Bewohner jemanden ansetzen um die ganze Bevölkerung 'zu steuern'. (Ich behaupte nicht dies sei so. Nur hypothetisch.) Die Gewaltanwendung hierbei beruht lediglich auf das Erpressen mit Informationen. Müssen wir damit rechnen, dass zukünftige Politiker sich 'nackt' für ihre Stellen bewerben? Solange keine Straftaten vorliegen müssen wir also von uns aus akzeptieren diese Menschen als Volksvertreter zu wählen. (Auch wenn Nacktbilder oder Onaniervideos vorhanden sind?) Kommen wir in die Ära der Saunapolitiker?]

"wer rechtzeitig vorbeugt, kann leicht heilen"

[Wie vorbeugend werden die Mechanismen des Grundeinkommens sein? Soll auch die Wahl der Sportart unterschiedlich bezahlt werden?]

"Wer bewirkt, dass ein anderer mächtig wird, der richtet sich selbst zugrunde; denn diese Macht ist von ihm entweder durch Geschicklichkeit oder durch Gewalt verursacht, und das eine wie das andere ist demjenigen verdächtig, der dadurch mächtig geworden ist."

[Da alte Sprache kann Gewalt evtl. auch als Waltungskraft verstanden werden. Und Geschicklichkeit könnte folgendes sein: zu wissen wenn man schickt. Also welches Instrument für eine bestimmte Herausforderung eingesetzt werden soll. Somit kann die Herangehensweise an ein Problem und die Waltungskraft jemanden unter Verdacht bringen.]

"... als er starb, kurz nachdem er es erobert hatte, nichtsdestoweniger die Nachfolger Alexanders sich dort behaupteten und keine anderen Schwierigkeiten dabei hatten als die, welche zwischen ihnen durch ihre eigene Herrschsucht auftraten."

[Evtl. wurde der Neid versteckt ausgelebt.]

"... denn wer Neuerungen einführen will, hat alle zu Feinden, die aus der alten Ordnung Nutzen ziehen, und hat nur lasche Verteidiger an all denen, die von der neuen Ordnung Vorteile hätten. Diese Laschheit entsteht teils aus Furcht vor den Gegnern, welche die Gesetze auf ihrer Seite haben, teils aus dem Misstrauen der Menschen, die erst an die Wahrheit von etwas Neuem glauben, wenn sie damit verlässliche Erfahrungen gemacht haben; so kommt es, dass die Gegner, sooft sich ihnen dazu eine Gelegenheit bietet, mit Leidenschaft angreifen, während die anderen sich nur lasch verteidigen, so dass man gemeinsam mit ihnen in Gefahr gerät."

[Solche Personen welche Erneuerungen herbeiführen wollen, fühlen sich dann von den eigenen Reihen (lasche Verteidiger) verraten und beschuldigen ihre eigenen Reihen als Verräter, weil sie (die angehenden Anführer) gesellschaftliche Schutzmechanismen und Gruppendynamik nicht verstehen. Ähnlich wie beim Durchbrechen der Schallmauer: -der Widerstand vor dem durchbrechen ist sehr gross. Gelingt es nicht mit dem Erneuerungsvorhaben, so sagen alle: 'das war schon eine gefährliche Sache' und 'das werden wir nie wieder versuchen'. -wird die Schallmauer durchbrochen so gerät man kurz in Schrecken, danach kommt Erleichterung]

[Personen welche daran scheitern Schallmauern zu durchbrechen, können sich als Verlierer sehen. Einige von ihnen setzen danach ihre Zeit hauptsächlich dafür ein gegen die eigenen Reihen vorzugehen: 1. Innere Einstellung: 'ihr seit Schuld, dass wir damals nicht vorangekommen sind' 2. Enttäuschung: 'ihr habt meine Grossartigkeit verkannt' 3. Opferhaltung: 'ihr habt mich verraten' 4. Überlegenheitsstreben: 'ich werde euch (ver)führen' 5. Rechthaberei: 'und aufzeigen was ich mit euch alles anstellen kann, so dass ihr auch alle seht was ich so drauf habe. Spätestens dann werdet ihr wissen, dass ihr damals auf mich hättet hören müssen und mich nicht einfach so zurück lassen dürfen.' In Kombination mit nicht attraktivem Aussehen in einem Umfeld wo Aussehen bessere Überlebenschancen bedeutet, kann sich auch Hass gegenüber Frauen im eigenen Land entwickeln, mit der Begründung der Oberflächlichkeit. Auch Hass gegenüber den Eltern jener Frauen kann sich entwickeln, da diese ihm keine Tochter anvertrauen. Also eigentlich Hass gegen jeden. Wie erkennt man solche Menschen: Beispiel: man nehme eine steinreiche Frau aus dem Ausland und esse Byrek für 50 Cent um den Menschen Einfachheit und Volksnähe vorzugaukeln.]

"... es ist leicht, sie von etwas zu überzeugen, aber schwer, sie bei dieser Überzeugung zu halten; daher muss man dafür gerüstet sein, falls sie nicht mehr daran glauben, sie dazu zwingen zu können."

"Diejenigen, welche nur durch Glück vom Privatmann zum Fürsten aufsteigen [evtl. im Gegensatz zu jenen welche als Fürsten geboren werden?], haben geringe Mühe, aufzusteigen, aber grosse, sich zu behaupten; ihr Weg bereitet ihnen keine Schwierigkeiten, weil sie ihn im Flug zurücklegen; aber alle Schwierigkeiten beginnen, sobald sie am Ziel sind. Und dies ist der Fall, wenn jemand einen Staat für Geld oder durch die Gunst des Gebenden erhält." "Ausserdem können rasch entstandene Staaten wie alles, was in der Natur schnell aufkeimt und emporwächst, noch keine Wurzeln von solcher Stärke und Verzweigung haben, dass sie nicht vom ersten Sturm hinweggefegt würden; es sei denn die so plötzlich zu Fürsten Aufgestiegeen wären von solcher Tüchtigkeit, dass sie verständen, sich sogleich das zu sichern, was ihnen das Glück in den Schoss fallen liess, und die Fundamente, die andere sich schufen, bevor sie zu Fürsten wurden, nachträglich zu legen."

"und nur das zu kurze Leben Alexanders und seine eigene Erkrankung haben seine Pläne vereitelt. Wer es also für notwendig erachtet, in seinem neuen Fürstentum sich gegen Feinde zu sichern, Freunde zu gewinnen, mit Gewalt oder mit List siegreich zu bleiben, sich bei der Bevölkerung beliebt zu machen und doch gefürchtet zu sein, sich unter den Soldaten Gehorsam und Achtung zu verschaffen, diejenigen zu vernichtetn, die einem schaden könnten oder die dazu genötigt wären, ferner die alten Einrichtungen durch neue zu ersetzen zugleich streng und freundlich, edelmütig und freigebig zu sein, ein untreues Sölnderheer abzuschafffen und ein neues aufzustellen, sich die Freundschaft von Königen und Fürsten zu erhalten, so dass sie einem gern Wohltaten erweisen oder sich doch hüten, einem zu schaden: der kann keine aktuelleren Besipiele finden als die Taten dieses Mannes"

[Sollen diese Tugenden (das was man tun soll) ebenfalls in die Parametrisierung des Grundeinkommens mit aufgenommen werden? Soll dies das Ideal aller sein?]

"Die beiden Arten bestehen darin, dass man entweder durch Unrecht und Verbrechen zur Fürstenherrschaft aufsteigt oder dass ein Privatmann durch die Gunst seiner Mitbürger Fürst seines Vaterlandes wird."

[Wer heutezutage durch Unrecht oder Verbrechen zum Fürstenherr (in höhere Position gelangen) wird, wird potentiell zu einer Marionnette (bewusst plakativ) von jemandem innerhalb oder irgendwo jemandem weit ausserhalb des Landes (Technik lässt dies zu). Das war früher schon ein Problem. Aber gesellschaftlich noch irgendwie verkraftbar weil sogenanntes Strippenzieher (bewusst plakativ) noch irgendwie lokal verwurzelt waren und sich die Interessen mit der lokalen Gemeinschaft überschneiden konnten. Dies wird eher weniger der Fall sein, wenn sich der Strippenzieher irgendwo bei den zentralen Kräften im Land, im Nachbarland oder irgendwo weiter weg befindet. Weshalb die Netzwehr lokalen und damit national gesehen einen dezentralen Charakter haben muss. Investition in IT Ausbildung ist daher sinnvoll. Über günstige Lehrkraft im Ausland kann online ein Privatlehrer zur Hilfe beigezogen werden. Für 5 bis 10 Euro die Stunde können im Balkan Privatlehrer in Mathematik und IT/Programmierung für effizienten Online Privat Unterricht gefunden werden.]

"... Agathokles, nicht nur Privatmann, sondern auch noch von sehr niedrigem und verachtetem Stande, stieg zum König von Syrakus auf. Er war der Sohn eines Töpfers und führte von früh an stets ein verbrecherisches Leben; doch bewies er bei seinen Freveltaten so viel verstandesmässige und körperliche Tüchtigkeit, dass er nach seinem Eintritt ins Heer alle Dienstgerade durchlief und zuletzt Prätor von Syrakus wurde. Als er diesen Rang innehatte, entschloss er sich, Fürst zu werden und mit Gewalt und ohne Verpflichtung gegenüber anderen das zu behalten... ... die er unter tausend Mühen und Gefahren erklomment hatte, zur Fürstenherrschaft gelangt und behauptete sie dann durch viele mutige und riskante Entschlüsse. Andererseits kann man es auch nicht Tüchtigkeit nennen, seine Mitbürger umzubringen, seine Freunde zu verraten und ohne Treue, Mitleid und Religion zu sein; auf solche Weise kann man zwar Macht erwerben, aber keinen Ruhm."

[Grundsätzlich gilt: um durch Verbrechen erfolgreich zu sein, muss man intelligent und tüchtig sein. Wenn man aber intelligent und tüchtig ist, dann ist es sinnvoller ohne Verbrechen erfolgreich zu werden, weshalb verbrechen logisch gesehen keinen Sinn macht. Nun stellt sich die Frage warum solche Personen es trotzdem tun? Evtl. liegt es am schlechten Start: Vorurteile die einem allgemein entgegnen. Aber auch Sprachdefizit und Netzwerkdifizit aufgrund frischer Einwanderung. Die Einführung des Grundeinkommens kann als eine Art 'Wiedergutmachung' für schlechten Start angesehen werden. Ausserdem darf man davon ausgehen, dass bei Einführung des Grundeinkommens die Einwanderung wahrscheinlich viel schwieriger bis hin zu unmöglich wird. Die Frage stellt sich dann aber wie interkulturelle Ehen (Heirat von Personen aus dem Ausland) behandelt werden sollen?]

[Dann stellt sich aber auch die Frage wie die Einwände jener Personen behandelt werden sollen welche latent (also versteckt) die interkulturelle Ehe als Feindbild in sich tragen? Solche Personen als Rassisten zu beschimpfen scheint teilweise eher zur Verdrängung in den Hintergrund als zur Problemlösung hin zu führen. Ist es möglich diesen Personen den Wind aus den Segel zu nehmen, indem sie darüber aufgeklärt werden, dass viele Menschen welche interkulturelle Ehen eingehen teilweise zum Opfer beider Seiten werden und sich deshalb eher dagegen entscheiden? Darf man (ist es legitim) also der irrationalen Argumentation mit solcher 'Begründung' entgegentreten: 'Zur interkulturellen Ehe kommt es aufgrund gesellschaftlicher Dynamik nicht?' Heiligt in diesem Fall der Zweck die Mittel? Oder ist dieser Lösungsvorschlag auch rassistisch? Darf man also grundsätzlich in die Logik einer Gruppierung hinein und innerhalb dieser Logik argumentieren um ihre Gruppierung aufzulösen und zur Integralsicht bzw. sie zu einer integraleren Sichtweise erheben?]

[Darf dann rückwirkend die Einführung des Grundeinkommens historisch gesehen als eine Art Amnestie gewertet werden? Startet die Schweiz mit dem Grundeinkommen, so würde dies Wellen rausschicken welche nachträglich rückwirkend im narrativ zur Amnestie interpretiert werden können. Eine Schweizer Charmeoffensive.]

"Demnach ist festzuhalten, dass bei der Aneignung eines Staates der Eroberer alle Gewalttaten in Betracht ziehen muss, die zu begehen nötig ist, und dass er alle au einen Schalg auszuführen hat, damit er nicht jeden Tag von neuem auf sie zurückgreifen braucht, sondern, ohne sie zu wiederholen, die Menschen beruhigen und durch Wohltaten für sich gewinnen kann. Wer anders handelt, sei es aus Furchtsamkeit, sei es aus Unverstand, ist immerzu genötigt, das Messer in der Hand zu halten; er kann sich niemals auf seine Untertanen verlassen, da diese wegen der immer neuen und ständigen Gewalttaten nie vor ihm sicher sein können. Daher muss man alle Gewalttaten auf einmal begehen, damit sie weniger fühlbar werden und dadurch weniger verletzten; Wohltaten hingegen muss man nach und nach erweisen, damit sie besser wahrgenommen werden."

[Das Grundeinkommen kann auch als Wohltat gesehen werden und damit als geeignetes Regierungsmittel.]

"... sondern durch die Gunst seiner Mitbürger zum Herrn über sein Vaterland wird. Es lässt sich sagen, dass man zu dieser Herrschaftsform entweder durch die Gunst des Volkes oder durch die Gunst der Grossen aufsteigt. Denn in jeder Stadt finden sich diese zwei unterschiedlichen Gesinnungen, was daher rührt, dass sich das Volk von den Grossen weder beherrschen nocht untersdrücken lassen will, die Grossen aber das Volk beherrschen und unterdrücken wollen; aus diesen beiden verschiedenen Bedürfnissen entsteht in den Städten jeweils eine von drei möglichen Wirkungen: -entweder die Fürstenherrschaft oder -die Freiheit oder -die Anarchie."

[Anarchie ist Gesetzlosigkeit. Freiheit wird wahrscheinlich als Zustand der gleichen Gesetze für alle definiert. Dann müsste Fürstenherrschaft jener Zustand sein wo zwar Gesetze vorhanden sind, aber das richterliche Ermessen des Fürsten überwiegt oder überwiegen kann. Ein Zustand der Fürstenherrschaft wird wohl eher kurzweilig hingenommen. Dieser Zustand kann evtl. mit dem Lebensabschnitt High Performance verglichen werden.]

[Allgemeine Gedanken zum Thema Legitimation einer Fürstenherrschaft sowie deren Auflösung: Wortspiel zwecks Merksatz: Fürsten - (Wo)fürsten - (Wo)für sten - Wofür stehen? -> Wofür steht diese Herrschaft? Man stelle sich ein grösseres Schiff vor welches falschen Kurs eingeschlagen hat. Und deshalb direkt auf einen Major Risk zusteuert. Nun kann es der gesamten Besatzung erklären was geschehen ist und darauf warten bis die gesamte Besatzung sich für einen neuen Kurs entscheidet. Alternativ schickt man die Fähigsten mit dem Schnellboat raus um nach einem neuen und besseren Kurs Ausschau zu halten. (Man kann dies auch unaufgefodert tun.) Diese Personen müssenn dann auch zurück kommen. Jeder präsentiert 'Wofür er steht'. Ist über den besten Weg entschieden so kann es sinnvoll sein sich durch den (Wo)fürsten kurzweilig lenken zu lassen, bis das Schiff wieder auf Kurs ist und/oder er auslaugt. Ist das Wo für stehen durch (erreicht/vollendet), so ist auch die Legitimation jener Herrschaft vorbei. Danach kann wieder zur Freiheit übergegangen werden. Alles andere führt eher zur Tyrannie. Dem Fürsten kann man dann als Dank eine Berater oder Wächterposition geben.]

"Die Fürstenherrschaft wird entweder vom Volk oder von den Grossen herbeigeführt, je nachdem die eine oder dei andere dieser Parteien dazu Gelegenheit hat. Wenn nämlich die Grossen sehen, dass sie dem Volk keinen Widerstand mehr entgegensetzen können, beginnen sie, einen aus ihrer Mitte auszuzeichnen, und machen ihn zum Fürsten, um in seinem Schatten ihrer Machtgier frönen zu können. Und wenn das Volk sieht, dass es sich nicht mehr gegen die Grossen zur Wehr setzen kann, dann zeichnet es einen einzelnen Bürger aus und macht ihn zum Fürsten, um durch seine Mache geschützt zu werden."

"Wer mit Hilfe der Grossen die Fürstenherrschaft erlangt, hat mehr Schwierigkeiten, sich zu behaupten, als derjenige, welcher mit Hilfe des Volkes dazu aufsteigt; denn er findet sich als Fürst von vielen umgeben, die sich für seinesgleichen halten, und daher kann er ihnen weder Befehle erteilen, noch kann er sich sich gefügig machen. Wer aber durch die Gunst des Volkes zur Fürstenherrschaft aufsteigt, steht allein da und hat niemanden oder nur sehr wenige um sich, die nicht bereit wären, ihm zu gehorchen. Ausserdem kann man nicht auf ehrenhafte Weise und ohne anderen Unrecht zu tun die Grossen zufriedenstellen, wohl aber das Volk; denn das Bestreben des Volkes ist ehrenhafter als das der Grossen, insofern diese das Volk unterdrücken wollen, das Volk jedoch nicht unterdrückt werden will. Ferner kann sich ein Fürst niemals gegen ein ihm feindlich gesinntes Volk sichern, da er zu viele Gegner hätte; wohl aber kann er sich gegen die Grossen sichern, da sie nur wenige sind."

"Ich will nur die Schlussfolgerung ziehen, dass es für einen Fürsten notwendig ist, das Volk zum Freund zu haben; andernfalls hat er in schweren Zeiten kein Mittel, sich zu helfen." "... sich einbildet, das Volk würde ihn befreien, wenn er in die Gewalt der Feinde oder der Obrigkeit geriete."

[Man darf also das Volk nicht zum Feind haben, aber auch nicht darauf hoffen von ihnen gerettet zu werden. Es schützt den Fürsten vor dem Fall, aber einmal gefallen rettet es den Fürsten nicht.]

"... da nämlich kommt jeder gelaufen, gibt Versprechen und will für ihn sterben, solange der Tod fern ist; in schweren Zeiten jedoch, wenn der Staat die Bürger braucht, finden sich nur wenige. Auch ist diese Erfahrung um so gefährlicher, als man sie nur einmal machen kann. Daher muss ein kluger Fürst sich auf eine Methode besinnen, durch die seine Bürger immer und in jeder geschichtlichen Lage den Staat und ihn brauchen; dann werden sie ihm stets treu bleiben."

[Vor einigen Jahren gab es diesen Vergleich zwischen Whatsapp und einer etablierten Telekom gesellschaft. Werde einen aktuellen Vergleich heran ziehen: Einach gesagt: Die Swisscom erzielt mit 19'000 Mitarbeiter einen Umsatz von 10 Milliarden. Whatsapp erzielt mit 1'000 Mitarbeiter einen Umsatz von 5 Milliarden. Das Äquivalent wär also: Digitalisierung ermöglicht mit 2'000 Mitarbeiter den gleichen Umsatz zu erzielen wie die Swisscom. Wie sollen also diese 17'000 Mitarbeiter umgeschult werden? Worauf sollen diese umgeschult werden? Wie sieht es im Industriesektor aus? Die Automatisierung/Robotisierung übernimmt die ganze Arbeit. Siehe auch Videos der ETH . Dann hat man ohne Bezug zum Industriesektor einen realistischere Sichtweise.]

[Diese 17'000 Mitarbeiter werden direkt Teil der strukturellen Arbeitslosigkeit. Arbeitslose Menschen folgen nicht. Arbeitslose bleiben dem Fürsten (analog: der Regierung) nicht treu. Das Grundeinkommen darf als genau jene Methode angesehen werden. Das Grundeinkommen als zukünftiger Narrativ zur Erhaltung der Staatsformen wie wir sie heute kennen.]

[Einwandbehandlung bei Behauptung Roboter können nie unsere Arbeit vollständig übernehmen: Kannst du Gegenstände fliegend balancieren? https://youtu.be/XxFZ-VStApo]

"... zudem gerät eine mit eigenem Heer ausgestattete Republik viel schwerer in die Gewalt eines iherer Mitbürger als eine mit fremden Truppen ausgestattete Republik. So waren Rom und Sparta viele Jahrhunderte lang bewaffnet und blieben frei. Und die Schweizer sind besonders wehrhaft und in höchstem Masse Frei."

[Welchen Einfluss hat das Grundeinkommen auf die Wehrpflicht? Soll der Eintritt in die Staatswehr im Grundeinkommen belohnt werden? Soll die Belohnung je nach Tätigkeit unterschiedlich hoch sein? Bisher richtet sich der Lohnersatz an die zuvor ausgezahlte Lohnhöhe. Wonach richtet sich diese bei strukturell Arbeitslosen? Diese Frage stellt sich auch unabhängig vom Wehrdienst.]

"... und von den Schweizern entehrt worden ist. Ihre Vorgehensweise bestand zunächst darin, dass sie der Infanterie ihr Ansehen nahmen, um sich selbst Ansehen zu verschaffen. Sie taten dies, weil sie, ohne Grundherrschaft und allein von ihrem Waffenhandwerk lebend, mit wenigen Infanteristen kein Ansehen hätten gewinnen, einen grössere Anzahl aber nicht hätten ernähren können; ... All das war nach ihren militärischen Regeln erlaubt und war von ihnen ersonnen worden, um sich den Mühen und Gefahren zu entziehen: so haben sie Italien in Knechtschaft und Schande gebracht."

[Über klassische Bücher kann viel über Strategie aber auch über den Geist eines Landes gelernt werden. Gewisse Strategien funktionieren aufgrund Digitalisierung in der heutigen Zeit nicht mehr. Wer dies verkennt, kann keine funktionierende Strategie aufstellen. Technische Veränderungen können Anpassung des Geistes eines Landes verlangen. Solche Anpassungen mögen als unangenehm schwierig erscheinen. Sie zu verdrängen bringt niemandem etwas: am wenigsten der Schweiz.]

"Solche Truppen [die Hilfstruppen sind gemeint] können für ihren Eigentüme gut und nützlich sein, aber dem, der sie ruft, bringen sie fast immer Schaden; unterliegen sie nämlich, so bist du verloren, siegen sie hingegen, so bist du ihr Gefangener." "Kurzum, bei den Söldnerheeren ist die Feigheit gefährlicher, bei den Hilfstruppen deren Tüchtigkeit." "Kurz gesagt, fremde Rüstungen und Waffen fallen dir entweder vom Leib, oder aber sie erdrücken oder erdrosseln dich."

"Indem nämlich der König [Ludwig] den Schweizern zu Ansehen verhalf, hat er sein eigenes Heer insgesamt herabgesetzt; und dadurch, dass er die Infanterie auflöste, hat er seine Reiterei von fremden Truppen abhängig gemacht: seit sie daran gewöhnt ist, zusammen mit den Schweizern zu kämpfen, scheint es ihr nicht mehr möglich, ohne diese zu siegen. So kommt es, dass die Franzosen sich gegen die Schweizer nicht durchsetzen und ohne die Schweizer gegen andere nichts ausrichten."

"Und es war immer die Ansicht und die Überzeugung kluger Männer, 'dass nichts so zerbrechlich und unbeständig ist wie der Ruhm einer Macht, die sich nicht auf eigene Kraft stützt.' "

"Er [Fürst] darf also nie seine Aufmerksamkeit vom Kriegshandwerk abwenden, und er muss sich im Frieden noch mehr darin üben als im Krieg; dies kann er auf zweierlei Art tun: einerseits handelnd, andererseits denkend." "Handlungen ... -gute Disziplin und Ausbildung seiner Soldaten aufrechterhalten -stets auf die Jagd gehen und dadurch seinen Körper an Entbehrungen gewöhnen -dabei auch die Beschaffenheit des Geländes erkunden ... einmal lernt er sein Land kennen ... ferner lernt er durch diese Ortskenntnis und Geländeerfahrung auch leicht jedes andere Gelände erkunden" "Übung im Denken ... -mit der Geschichte befassen undin ihr die Taten hervorragender Männer studieren; er muss sehen, wie sie sich im Krieg verhalten haben, die Ursachen ihrer Siege und ihrer Niederlagen ermitteln, um diese zu vermeiden und jene nachahmen zu können."

[Soll wandern im Grundeinkommen belohnt werden? Soll auch belohnt werden wenn in verschiedenen Gegenden gewandert wird? Soll Wintersport belohnt werden? Soll auch belohnt werden wenn verschiedene Skipisten gewählt werden?]

"Auf ähnliche Weise muss ein kluger Fürst sich verhalten und nie darf er in Friedenszeiten müssig sein, sondern er muss daraus mit Fleiss ein Kapital bilden, um sich damit in der Not zu behaupten, so dass, wenn sein Glück wechselt, es ihn zum Widerstand bereit findet."

[Wandern dann alle in jene Kantone ab wo es weniger streng ist? Soll Strenge im Grundeinkommen höher belohnt werden? Was soll der Massstab sein? Die Strenge in den Nachbarländern? Weltweiter Benchmark?]

"Viele haben sich Republiken und Fürstentümer vorgestellt, die nie jemand gesehen oder tatsächlich gekannt hat; denn es liegt eine so grosse Entfernung zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, dass derjenige, welcher das, was geschieht, unbeachtet lässt zugunsten dessen, was geschehen sollte, dadurch eher seinen Untergang als seine seine Erhaltung betreibt ... "

[Diese Haltung spiegelt sich oft auch in Gesellschaften wieder welche weniger entwickelt sind. Beispiel: Wenn ich etwas online in einfacher Sprache erkläre. Dann nehmen sich die meisten Zuschauer das zu Herzen (das weiss ich weil 10 Jahre dort gearbeitet) und setzen es auch um. Personen aus dem gleichen Kulturkreis welche hier leben oder auch Personen von dort in höheren Positionen empfinden es als beschämend. Sie finden nicht den Fakt beschämend, dass sie an der Entwicklung nichts beitragen, sondern dass ich 'einfache Sachverhalte' erkläre. Dass ich durch das öffentliche Erklären solcher 'einfachen Sachverhalte' diesen Kulturkreis implizit als 'dumm' bezeichne. Die meisten vergessen dabei, dass auch sie diese 'einfachen Sachverhalte' im Lauf ihres Lebens gelernt haben: von den Eltern, Ausbildung, Arbeitsplatz.]

[Siehe auch meine Notizen zur Einführung in die Pädagogik von Prof. Dr. Norbert Huppertz bezüglich Lob und Strafe ohne zu wissen wofür. Eine gesamte Gesellschaft kann für Verhaltensweisen bestraft werden, welche sie nicht versteht. Es kann vorkommen dass eine Gesellschaft nicht versteht warum etwas falsch oder richtig ist. Das war in jeder Gesellschaft früher oder später der Fall. Auch hier wusste man in verschiedenen Epochen nicht was richtig und falsch ist. Weshalb es sinnvoller ist gewisse Erklärungskampagnen online durchzuführen. Dann kann die Gesellschaft immer noch entscheiden ob es für sie richtig oder falsch ist. Wichtig hierbei: man kann eine einfache Sprache wählen ohne dabei den Zuschauer zu beleidigen. Dies kommt aber öfter vor als man denkt: -Erklärung durch jemanden von hier: versteht dank Ausbildung die Zusammenhänge besser, aber kennt die lokale Kultur und Probleme vor Ort nicht, da dort keine Arbeits- und Lebenserfahrung gemacht (dort in die Ferien zu gehen ist nicht das Gleiche) -Erklärung durch jemaden von dort: die Chance ist gross dass jene Person nicht auf der Höhe ist im Sinne von nicht antizipieren können in welche Richtung sich Abnehmermärkte (DACH, EU, englischsprachiger Raum usw. BRICS) entwickeln.]

[Diese bezahlten Video Kampagnen haben das Potential zum wichtigsten Mittel der Wirtschaftsentwicklung zu werden: 1. Der Zuschauer kann gar nicht anders als sich dies anzusehen. 2. Unabhängig davon wie peinlich ihm sein Unwissen ist, er kann immer noch danach sagen 'das wusste ich schon', 'das ist doch klar' 3. Durch das direkte Ansprechen von Massen, können neue Wirtschaftsflüsse entstehen welche dann von selber fliessen.]

[Beispiel einer möglichen Aufklärungskampagne: In Kosovo sagen viele Menschen: 'Export ist etwas schlechtes, denn ich möchte für den Kosovo (für die Menschen) hier arbeiten'. Solche Aussagen sind keine Seltenheit und zeugen von falschem Wirtschaftsverständnis. Dieses falsche Verständnis kann ich in einem kurzen Video von 5 bis 10 Minuten einleuchtend klären. Mit einem Budget von CHF 5'000 sorge ich dafür dass der ganze Kosovo ein 'Update' darüber erhält, dass Export etwas Gutes ist. Der Wechsel in den Köpfen der Menschen von 'Export ist etwas Schlechtes' zu 'Export ist etwas Gutes' kann Auswirkungen auf der Ebene Makroökonomie haben. Ein falsches Wirtschaftsverständnis haben aber nicht nur Menschen dort. Sondern auch Personen von hier. Habe als Beispiel folgende Kritik erhalten: 'Geld ist nicht alles!' Auch hierzu kann man eine Aufklärungskampagne starten: Dieses falsche Verständnis kann ich in einem kurzen Video von 5 bis 10 Minuten klären. Mit einem Budget von CHF 10'000 sorge ich dafür dass die ganze Schweiz ein 'Update' darüber erhält. Abgesehen davon dass praktisch nichts alles oder nichts ist, stellt sich als Beispiel die Frage wie ein Bauer dort eine Operation finanziert, wenn sie die Hälfte des Landesbesitz kostet?]

[Um nun wieder einen Bezug zum Grundeinkommen herzustellen: Angenommen das an Bedingungen geknüpfte Grundeinkommen werde eingeführt, so muss ich als Einwohner sehen welche Verhaltensweisen zu höherem oder tieferem Grundeinkommen führen. Angenommen mir wird dies in einer App live angezeigt: sollen dort auch diese Form der 'Wissens-Updates' platziert werden? Sollen dann wie im Game die Video Wissensupdates unüberspringbar sein? Oder soll nach einigen Sekunden die Wahl bestehen diese zu überspringen falls unnötig. Falls sie trotzdem zu Ende gesehen werden, so erhält man ein höheres Grundeinkommen? Soll beides angeboten werden? Wer bestimmt den Inhalt?]

"... hieraus ergibt sich: da er durch seine Freigebigkeit viele geschädigt und wenige belohnt hat, wird die erstbeste Ungelegenheit für ihn spürbare Folgen haben und die erstbeste Ungelegenheit für ihn spürbare Folgen haben und die erstbeste Gefahr ihn in Bedrängnis bringen; wenn er dies erkennt und sich dem entziehen will, gerät er sogleich in den Ruf der Knausrigkeit."

[Ähnlich verhält es sich in der Entwicklungswirtschaft: wird in Komödien als Thema oft aufgegriffen: Über Jahre werden Gelder vom Ankunfsland ins Herkunftsland gesendet. Dies kommt einem bedingungslosen Grundeinkommen nahe. Wird die Wirtschaftshilfe mit Bedingungen (Erreichen von Ausbildungszielen) geknüpft, so kann eine Hilfsbrücke errichtet werden bis zu dem Punkt wo die Verwandten im Herkunftsland selber in der Lage sind ihr Geld zu verdienen. Wer aber Geld ohne Bedingungen schickt, wird an jenem Tag wo er damit aufhört als knausrig bezeichnet. Und in der Zeit zuvor als prahlend aufgefasst: weshalb es dort zum Teil auch ganze Kaffeestrassen eine Parallelstrasse weiter hinten gibt, um sich im Balzverhalten von der Konkurrenz der Verwandten aus dem Ausland zu schützen.]

"Und wovor sich ein Fürst am meisten zu hüten hat, ist, verächtlich und verhasst zu sein; die Freigebigkeit aber führt zu beidem. Daher liegt mehr Klugheit darin, sich mit dem Ruf der Knausrigkeit abzufinden, der zwar Unehre, aber keinen Hass erzeugt, als den Ruf der Freigebigkeit anzustreben und dadurch genötigt zu sein, sich den der Raubgier einzuhandeln, der Unehre und Hass zugleich erzeugt."

"Doch ein Fürst muss sich besonnen verhalten, ehe er Glauben schenkt und zu handeln beginnt; aber er darf sich auch nicht vor eingebildeten Gefahren fürchten; sondern er muss massvoll handeln, gezügelt durch Klugheit und Menschenfreundlichkeit, damit zu grosse Gutgläubigkeit ihn nicht unvorsichtig macht und zu grosses Misstrauen ihn nicht unerträglich werden lässt. Daraus ergibt sich die Streitfrage, ob es besser ist, geliebt als gefürchtet zu werden oder umgekehrt. Die Antwort ist, dass man das eine wie das andere sein sollte; da es aber schwerfällt, beides zu vereinigen, ist es viel sicherer, gefürchtet als geliebt zu werden, wenn man schon den Mangel an einem von beiden in Kauf nehmen muss."

"Denn man kann von den Menschen im allgemeinen sagen, dass sie undankbar, wankelmütig, unaufrichtig, heuchlerisch, furchtsam und habgierig sind; und solange du ihnen Gutes erweist, sind sie dir völlig ergeben: sie bieten dir ihr Blut, ihre Habe, ihr Leben und ihre Kinder wenn die Not fern ist; kommt diese [die Not] dir aber näher, so begehren sie auf. ... Auch scheuen sich die Menschen weniger, einen zu verletzen, der sich beliebt macht, als einen, den sie fürchten; denn die Liebe wird durch das Band der Dankbarkeit aufrechterhalten, das, weil die Menschen schlecht sind, von ihnen bei jeder Gelegenheit des eigenen Vorteils wegen zerrissen wird; die Furcht aber wird durch die Angst vor Strafe aufrechterhalen, welche dich niemals verlässt."

[Koppelung und Rückkoppelung: An welches Menschenbild soll sichdas Grundeinkommen orientieren? Inwieweit reorientiert/verändert das Grundeinkommen den Menschen? Wie kann es trotz Grundeinkommen unverändert bleiben? Soll es den Menschen ändern? Ist diese Frage überhaupt relevant? Jede technische Veränderung hat den Menschen verändert: Beispiel seinen Begriff von Raum und Zeit.]

"Gleichwohl darf ein Fürst nur so viel Furcht verbreiten, dass er, wenn er dadurch schon keine Liebe gewinnt, doch keinen Hass auf sich zieht; denn er kann sehr wohl gefürchtet werden, ohne verhasst zu sein; dies wird ihm stets gelingen, wenn er das Eigentum seiner Bürger und Untertanen sowie ihre Frauen respektiert."

[Also der beste Weg um das Steuer zu verlieren (evtl. Äquivalent von 'Hass auf sich ziehen') ist: -Bürger einteignen -Frauen der Bürger berühren Beispiel an einem Unternehmen: 1. Berührt der Unternehmer die Mitarbeiterinnen so wird Freund und Geschwister eher abraten dort zu arbeiten. Dies macht eher die Runde als wenn sich Mitarbeiter untereinander daten. Dadurch sinkt der Anteil an Frauen in jenen Unternehmen. 2. Viele Menschen wählen den Arbeitgeber auch unter dem Aspekt Balzverhalten: -Sehen sie in ihrem Balzverhalten die Unternehmensleitung als Konkurrenz so entscheiden sie sich gegen dieses Unternehmen. -Viele Männer arbeiten lieber dort wo aneilsmässig mehr Frauen arbeiten. Zwar kann so auf staatlicher Ebene Einwanderung verhindert werden, aber der bezahlte Preis (versteckte Kosten) sind immens.]

[Einfache Veranschaulichung am Kolosseum: Bei den zur Schau gestellten Kämpfen sassen die Männer in den unteren Reihen (näher am Kampfgeschehen) um die Ereignisse besser zu verfolgen. Die Frauen sassen weiter oben. Es wird behauptet dies geschah damit Politiker bei ihren Runden auf den obersten Rängen besser sehen konnten wer ihrem Geschmack entspricht. In Luzern sagt man: Rom sei an jenem Tag untergegangen, als die Männer nach oben blickten und bemerkten, dass ihre Frauen mit ihrem Eigentum (Eintrittspreis) verführt werden.]

[Lenken, Überwachen und Strafen: "Die Geschichtsschreiber, welche hierüber wenig nachgedacht haben, bewundern einesteils diese seine Leistung und verurteilen andererseits deren hauptsächliche Ursache." Lenken, Überwachen und Belohnen (Grundeinkommen und Technische Mittel): Analog zum Gegenteil von Strafen könnte es dann beim Grundeinkommen lauten: 'Die Wirtschaftsexperten, welche hierüber wenig nachgedacht haben, bewundern einesteils die daraus entstehenden Möglichkeiten und verurteilen andererseits dies als ideologische Gesinnung weil sie Wirtschaft von Technologischer Errungenschaft loslösen.' Meines Erachtens hat Grundeinkommen nichts mit Ideologie zu tun. Dass ist wie wenn man bei Entdeckung der Gravitationskraft die daraus entstehenden Theorien als Ideologie abstempelt. Wie kann man aus der Gravitationskraft die Ideologische Gesinnung von Isaac Newton ableiten?]

"Indem ich auf das Thema des Gefürchtet- und des Geliebtwerdens zurückkomme, ziehe ich also die Schlussfolgerung, dass, insofern die Liebe der Menschen ihrem eigenen Gutdünken entspringt und ihre Furcht von dem Willen des Fürsten abhängt, ein kluger Fürst sich nur auf das verlassen darf, worüber er selbst verfügt, und nicht auf das, worüber andere verfügen; er muss sich nur bemühen, dem Hass zu entgehen, wie ich bereits gesagt habe."

"Man muss also ein Fuchs ein, um die Schlingen zu erkennen, und ein Löwe, um die Wölfe zu schrecken. Diejenigen, welche sich einfach auf die Natur des Löwen festlegen, verstehen hiervon nichts. Ein kluger Herrscher kann und darf daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Nachteil gereicht und wenn die Gründe fortgefallen sind, die ihn veranlasst hatten, sein Versprechen zu geben."

[Inwieweit ist diese Aussage in der Zeit der Digitalisierung noch aktuell?]

[Die 5 Tugenden gemäss Machiavelli] "Milde, Treue, Menschlichkeit, Aufrichtigkeit und Frömmigkeit"

"Verhasst macht er sich vor allem, wenn er raubgierig und gewalttätig nach der Habe und den Frauen seiner Untertanen trachtet; davon muss er sich fernhalten; solange man nämlich die Mehrheit der Menschen nicht um ihren Besitz und ihre Ehre bringt, leben sie zufrieden; man hat dann nur mit dem Ehrgeiz einiger weniger zu kämpfen, der sich auf vielerlei Weise und mit Leichtigkeit zügeln lässt."

"... dass ein Fürst die Grossen achten muss, aber beim Volk sich nicht verhasst machen darf." "Zunächst ist zu bemerken, dass im Gegensatz zu anderen Herrschern, die nur mit dem Ehrgeiz der Grossen und Aufsässigkeit des Volkes zu kämpfen haben, die römischen Kaiser noch eine dritte Schwierigkeiten hatten, nämlich die Grausamkeit und die Habgier der Soldaten zu ertragen. Dies war eine so schwere Bürde, dass sie für viele zur Ursache ihres Untergangs wurde, da es schwierig war, sowohl die Soldaten als auch das Volk zufriedenzustellen. Das Volk nämlich liebte den Frieden und liebte deshalb genügsame Herrscher, während die Soldaten den Herrscher liebten, der eine kriegerische Gesinnung hatte und der anmassend, grausam und raubgierig war; sie wollten, dass er diese Eigenschaften dem Volk gegenüber hervorkehre, damit sie doppelten Sold beziehen und ihrer Habgier und Grausamkeit frönen konnten."

[Es gilt somit das Gleichgewicht zwischen diesen drei Eckpunkten zu halten. Wie verändert sich die Dreiecksform aufgrund der aktuellen technologischen Entwicklung? Werden nun die Soldaten zu den Grossen? Dann werden die ehemals Grossen Teil vom Volk. Haben wir dadurch nur noch die beiden Pole Volk und Soldaten die sich gegenüber stehen?]

"Verächtlich macht sich ein Fürst, wenn er für wankelmütig, leichtsinnig, weibisch, furchtsam und untentschlossen gehalten wird" "... und sich bemühen, dass man in seinen Taten Grossmut, Kühnheit, Ernst und Stärke verspürt; hinsichtlich der privaten Streitigkeiten seiner Untertanen muss er es durchsetzen, dass sein Urteil unwiderruflich ist; und er erhalte sich ein solches Ansehen, dass niemand daran denkt, ihn zu betrügen oder zu hintergehen."

"denn wer eine Verschwörung anzettelt, kann nicht allein bleiben, und er kann nur unter solchen Leuten Gefolgschaft finden, von denen er glaubt, dass sie unzufrieden sind; sobald du aber einem Unzufriedenen deine Absicht entdeckt hast, gibst du ihm Gelegenheit, seine Lage zu verbessern, denn durch Denunziation kann er sich jeden Vorteil erhoffen;"

[Auch solche Themen müssen neu beurteilt werden: Während also früher solche Themen durch die Natur der Sache unterbunden wurden, ist es heute technisch gesehen möglich Verschwörungen (im ursprünglichen Sinn des Wortes) anzuzetteln. Hierbei kann ein einem Unzufriedenen die Absicht entdeckt werden, ohne dass der Verschwörer Gefahr läuft seine Identität Preis zu geben.]

"insofern er daher auf der einen Seite sicheren Gewinn sieht udn auf der anderen nur Unsicherheit und Gefahr, müsste er wohl entweder ein besonderer Freund (von dir) oder ein erbitterter Feind des Fürsten sein, um dir die Treue zu halten."

"... heute aber ist es für alle Fürsten ... nötiger, das Volk zufriedenzustellen als die Soldaten, weil das Volk mehr Macht hat als diese." [Im Umkehrschluss: Wenn die Soldaten mehr Macht haben als das Volk, dann muss der Fürst (die Regierung) die Soldaten zufriedener stellen als das Volk. Technisch gesehen darf davon ausgegangen werden, dass das Volk seine Macht an die Soldaten bereits verloren hat. Streng genommen würde jemand einen Job annehmen und ausführen wenn er nebst Einkommen auch noch die Möglichkeit hat alles über sein Umfeld zu erfahren: ganz nach dem Motto 'Macht korrumpiert'. Es darf auch angenommen dass Menschen in solchen Positionen auch Rechtsbrüche nicht nur stillschweigend hinnehmen sondern solche auch begehen. Gibt es bei den Behörden eine Regel welche das Abhören von Verwandten, Bekannten sowie sonstigen Bezugspersonen (Ehepartner, Affaire, sonstige Liebeskonstellationen, Geschäftspartner, Konkurrenten im privaten sowie beruflichen usw.) rechtlich und aber auch technisch unterbindet?]

"denn meines Erachtens bewirken Streitigkeiten nie etwas Gutes; es ist vielmehr unvermeidlich, dass eine in sich zerstrittene Stadt sogleich verloren ist, wenn der Feind anrückt; denn stets wird sich die schwächere Partei der auswärtigen Streitmacht anschliessen, und die andere Partei wird sich nicht halten können." "Dergleichen Methoden beweisen daher die Schwäche des Fürsten; denn in einem starken Fürstentum werden solche Parteiungen niemals geduldet; sie geriechen ihm nämlich nur in Friedenszeiten zum Vorteil, da man dann mit ihrer Hilfe die Untertanen leichter regieren kann; kommt es aber zum Krieg, so zeigt eine solche Politik ihre Tücken."

"Ohne Zweifel erlangen die Fürsten Grösse, wenn sie die Schwierigkeiten und Widerstände überwinden, die ihnen in den Weg gelegt werden; darum lässt das Glück ihm Feinde erwachsen und ermutigt diese zu Unternehmungen gegen ihn, damit er Gelegenheit hat, sie zu überwinden und auf der Leiter höher zu steigen, die ihm seine Feinde gereicht haben."

[Hat sich Gustav Falk von Machiavelli inspirieren lassen? Herr, lass mich hungern dann und wann, Sattsein macht stumpf und träge, und schick mir Feinde, Mann um Mann, Kampf hält die Kräfte rege. Gib leichten Fuß zu Spiel und Tanz, Flugkraft in goldne Ferne, und häng den Kranz, den vollen Kranz, mir höher in die Sterne.]

"Daher sind viele der Ansicht, dass ein kluger Fürst, wenn er dazu Gelegenheit hat, sich mit List einige Feinde schaffen muss, um durch deren Überwindung seinen Ruhm zu mehren."

[Wenn das Grundeinkommens eingeführt wird, müssen dann auch 'Feinde' erfunden werden? Oder werden uns dann in der App Ziele vor Augen aufgeführt um unseren 'inneren Feind' zu bekämpfen? Wer definiert diesen 'inneren Feind'?]

"... doch tadele ich jeden, der es im Vertrauen auf seine Festungen geringachtet, vom Volk gehasst zu werden."

"Nichts verhilft einem Fürsten zu so hohem Ansehen wie grosse Unternehmungen und aussergewöhnliche Beweise seiner Tatkraft."

"Immer wird es sich so verhalten, dass derjenige, der nicht dein Freund ist, dich um Neutralität ersucht, und der, welcher dein Freund ist, dich bittet, dich mit den Waffen zu ihm zu bekennen."

[Eine erste Form von Contract Theory.]

"Auch wird ein Fürst geachtet, wenn er ein wahrer Freudn und ein wahrer Feind ist, das heisst, wenn er ohne irendeinen Vorbehalt sich für den einen und gegen den anderen erklärt. Diese Entscheidung ist stets nützlicher, als neutral zu bleiben; wenn es nämlich zwischen zwei dir benachbarten Mächten zum Krieg kommt, dann stehen die Dinge so, dass du enweder, sobald einer von ihnen siegt, den Sieger zu fürchten hast oder nicht. In beiden Fällen wird es für dich stets nützlicher sein, dich zu erklären und offen Krieg zu führen; denn im ersten Fall wirst du, wenn du dich nicht erklärst, immer eine Beute des Siegers werden zur Freude und Zufriedenheit des Besiegten, und du hast weder Anspruch noch irgendeine Aussicht auf Schutz oder Zuflucht;"

["zur Freude und Zufriedenheit des Besiegten" Ist Machiavelli hier irrational oder will er auf diese Dynamik zwischen Neutrale und Besiegte hinweisen?] der Sieger will nämlich keine verdächtigen Freunde, die ihm in der Not nicht beistehen; und der Verlierer gewährt dir keine Zuflucht, weil du nicht mit den Waffen in der Hand sein Schicksal teilen wolltest."

Art. 173 Abs. 1a "Sie [die Bundesversammlung] trifft Massnahmen zur Wahrung der äusseren Sicherheit, der Unabhän­gigkeit und der Neutralität der Schweiz."

[Ursprünglich lehnt sich dieser Artikel der Schweizerischen Bundesverfassung an die 'Déclaration des Puissances portant reconnaissance et garantie de la neutralité perpétuelle de la Suisse et de l'inviolabilité de son territoire' von 1815. (https://mjp.univ-perp.fr/constit/ch1815n.htm) Diese Neutralität bezieht sich vor allem auf das Europa von damals: also hauptsächlich auf die Nachbarländer der Schweiz. Die Schweiz soll sich also in erster Linie bei Auseinandersetzungen der Nachbarländer nicht einmischen. Woher auch eine natürliche Pflicht zur Neutralität abgeleitet wird. Wie ist also der Art. 173 zu interpretieren? Soll sich die Schweiz auch neutral gegenüber den Kontinenten verhalten? In der Rückkopplung fällt jede andere Haltung auf Europa zurück und damit auch auf die Nachbarländer der Schweiz.]

[Was bedeutet Neutralität in der Integrationspolitik? Integration hat immer auch einen direkten Einfluss auf das Herkunftsland der Migranten. Umgekehrt bedeutet nicht integrieren Desintegration. Haben Niedergelassene eine Pflicht zur Integration? Wie soll dies in Zukunft im Grundeinkommen geregelt werden? Höheres Grundeinkommen für erlernte Sprache? Soll grundsätzlich für das erlernen weiterer Landessprachen ebenfalls ein höheres Grundeinkommen erfolgen? Sollen auch Fremdsprachen im Grundeinkommen belohnt werden?]

[Welcher Beruf kommt der Neutralität bzw. der neutralen Haltung am Nähesten? Ist es der Lehrerberuf? Soll uns das Grundeinkommen alle zu Lehrpersonen erziehen? Soll das die zukünftige Rolle der Schweiz sein? Die Schweiz als Bildungsexporteur? Wird der Schüler zum loyalen Wächter der Unabhängigkeit und Neutralität der Schweiz? Wenn wir Schüler im Ausland ausbilden: -Wollen die dann unbedingt hier einwandern um sich hier nieder zu lassen? Oder wollen sie viel eher allgemein die Welt bereisen und in ihrem Heimatland selber den Aufbau leisten? -Kommen sie einmal oder vielleicht ab und zu auf Besuch?]

[In der gegenwärtigen Europapolitik müsste auch der Kosovo weiterhin eine neutrale Position halten um diese Stabilität zu bewahren. Die Flinten-Theorie: Man stelle sich zwei Jäger mit Flinte bewaffnet vor. Der sicherste Ort als Gejagter ist zwischen den beiden Jägern. Der zuerst schiessende Jäger wird vom anderen Jäger als Täter beseitigt. In der Politik bedeutet dies in etwa sich in der Schnittmenge der Werte jener Beiden zu positionieren. Die Schnittmenge der Werte findet sich in der Verfassung jener Beiden sowie dazugehörige Dokumente. Dann können sogar aktuelle Entwicklungen teils ausgeblendet werden. Denn Werteverschiebungen bedeutet immer auch tektonische Verschiebungen (wovor sich jeder fürchtet).]

"Hier ist zu bemerken, dass ein Fürst darauf achten muss, sich nie mit einem Mächtigeren zu verbünden, um andere anzugreifen, ausser wenn ihn die Notwendigkeit dazu zwingt, wie oben gesagt wurde; siegt ihr nämlich, so wirst du sein Gefangener"

"Ferner muss ein Fürst sich als Freund der Tüchtigkeit zeigen, indem er tüchtige Männer fördert und die Hervorragenden jedes Faches ehrt."

[Verschwinden im Grundeinkommen Zeremonien? Werden sie als Teil des Grundeinkommens angesehen und deshalb nicht auch noch finanziell belohnt oder soll beides erfolgen? Zeremonien haben auch die Eigenschaft besonders Tüchtige der Gemeinschaft bekannt zu machen, damit sie von ihr besonders geschützt wird. Soll dies in Zukunft direkt über eine App laufen?]

"Es gibt nämlich kein anderes Mittel, sich vor Schmeicheleien zu hüten, als den Menschen zu verstehen zu geben, dass sie dich nicht beleidigen, wenn sie dir die Wahrheit sagen; ... Deshalb muss ein kluger Fürst einen dritten Weg einschlagen, indem er für seine Regierung weise Männer auswählt, denen allein er die Freiheit gewährt, ihm die Wahrheit zu sagen, und zwar nur über die Dinge, nach denen er fragt, und über nichts andere."

[Wie soll das in der Welt dezentraler Kommunikation funktionieren?]

"Wer sich anders verhält, wird entweder von den Schmeichlern ins Verderben gestürzt oder er ändert oft seine Entschlüsse wegen der Verschiedenheit der Ansichten: Daraus erächst ihm geringe Achtung."

"Es ist nämlich eine allgemine Regel, die nie fehlgeht, dass ein Fürst, der nicht selber klug ist, auch nicht gut beraten werden kann, es sei denn, er verliesse sich ganz auf die Führung eines einzigen besonders klugen Mannes. In diesem Fall könnte er gut beraten werden, doch würde es nicht lange dauern, denn jener, auf dessen Führung er sich verlassen hat, würde ihm nach kurzer Zeit die Herrschaft entreissen." "Hieraus folgt, dass gute Ratschläge, von wem sie auch kommen mögen, notwendig aus der Klugheit des Fürsten erwachsen, und nicht die Klugheit des Fürsten aus guten Ratschlägen."

"wie es ein allgemeiner Fehler der Menschen ist, bei Windstille nicht mit dem Sturm zu rechnen" "Nur diejenigen Verteidigungsformen sind gut, sicher und von Dauer, die von dir selbst und von deiner Tüchtigkeit abhängen."

[Inhaltsverzeichnis]

"1. Von den Formen der Fürstenherrschaft und den Arten, sie zu erwerben

2. Von der ererbten Fürstenherrschaft

3. Von der gemischten Fürstenherrschaft

4. Warum das Reich des Darius, das Alexander erobert hatte, sich nach dem Tod Alexanders nicht gegen seine Nachfolger erhob

5. Wie man Städte oder Fürstentümer regieren muss, die, bevor, sie erobert wurden, unter eigenen Gesetzen lebten

6. Von neuen Fürstenherrschaften, die man mit eigenen Waffen und durch Tüchtigkeit erwirbt

7. Von neuen Fürstenherrschaften, die man mit fremden Waffen und durch Glück erwirbt

8. Von denjenigen, die durch Verbrechen Fürstenherrschaft erlangt haben

9. Von der bürgerlichen Fürstenherrschaft

10. Wie die Stärke jeder Fürstenherrschaft zu ermitteln ist

11. Von den geistlichen Fürstenherrschaften

12. Von den Heeresarten und vom Söldnerwesen

13. Über Hilfstruppen, gemischte und eigene Heere

14. Was einem Fürsten hinsichtlich des Heerwesens obliegt

15. Von den Eigenschaften, derentwegen die Menschen und besonders die Fürsten gelobt oder getadelt werden

16. Von der Freigebigkeit und der Sparsamkeit

17. Von der Grausamkeit und der Milde, und ob es besser ist, geliebt als gefürchtet zu werden oder umgekehrt

18. Inwieweit Fürsten ihr Wort halten müssen

19. Darüber, dass man Verachtung und Hass meiden muss

20. Ob der Bau von Festungen und viele andere Massnahmen, die täglich von Fürsten ergriffen werden, nützlich sind oder nicht

21. Was ein Fürst tun muss, um Ansehen zu gewinnen

22. Über die Minister der Fürsten

23. Wie Schmeichler zu meiden sind

24. Warum die Fürsten Italiens die Herrschaft verloren haben?

25. Was Fortuna in den Angelegeheiten der Menschen vermag und wie man ihr entgegentreten soll

26. Aufruf, sich Italiens zu bemächtigen und es von den Barbaren zu befreien"

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