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  • Flamur Shala Grendel strasse 19 6004 Luzern

Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit [12.04.2022]

Updated: Dec 22, 2022


[Blick ich in die Zukunft oder in die Vergangenheit? (Bild von Flamur Shala am 17.12.2022)]


[Gedanken zum Thema Grundeinkommen von Flamur Shala 12.04.2022]


"Wenn jemand einen Baum sieht, so reagiert sein Denken auf seine Beobachtungen. Zu dem Gegenstand tritt ein ideelles Gegenstück hinzu. Und er betrachtet den Gegenstand und das ideelle Gegenstück als zusammen gehörig. Wenn der Gegenstand aus seinem Beobachtungsfelde verschwindet, so bleibt nur das ideelle Gegenstück davon zurück. Das Letztere ist der Begriff des Gegenstandes. Je mehr sich unsere Erfahrung erweitert, desto grösser wird die Summe unserer Begriffe. ... Durch das Denken entstehen Begriffe und Ideen. Was ein Begriff ist kann nicht mit Worten gesagt werden. Worte können nur den Menschen darauf aufmerksam machen, das er Begriffe habe."

[Meine Notizen bis zum 12.04.2022 befinden sich jeweils in eckigen Klammern: Hilfreich kann es sein sich den Begriff als 'sich an etwas (fest-)greifen' also irgendwo festhalten, irgendwo orientieren vorzustellen. Woraus auch ‚ich habe es begriffen‘ ‚kann mich somit auch daran festgreifen‘]


„Das der heranswachsende die Begriffe zu den Gegenständen die ihn umgeben zuerst bildet.“ "Die Begriffe werden zu der Beobachtung hinzugefügt."

[Kann ein heranwachsender von etwas träumen welches nicht den Gegenständen um ihn herum entspricht? Kann er somit auch Begriffe bilden aus Gegenständen die ihn nicht direkt umgeben? Oder zählt dies zur Definition der umgebenden Gegenstände da auch Gegenstände in der Phantasie mitgezählt werden?]


[Rudolf Steiner beschreibt den Wahrnehmungsprozess als Algorithmus

1. Wenn ich ein Geräusch höre, so suche ich zunächst den Begriff für diese Beobachtung

2. Dieser Begriff erst weist mich über das Geräusch hinaus. Wer nicht weiter nachdenkt, der hört das Geräusch und gibt sich damit zufrieden. Durch mein Nachdenken ist mir klar dass ich ein Geräusch als Wirkung aufzufassen habe.

3. Erst wenn ich den Begriff der Wirkung mit der Wahrnehmung des Geräusches verbinde, werde ich veranlasst über die Einzelbeobachtung hinaus zu gehen und nach der Ursache zu suchen

4. Der Begriff der Wirkung ruft den der Ursache hervor. Und ich suche dann nach dem verursachenden Gegenstande. Den ich in der Gestalt des Rebhuhns finde.

5. Diese Begriffe Ursache und Wirkung kann ich aber niemals durch blosse Beobachtung und erstrecke sie sich auf noch so viele Fälle gewinnen. Die Beobachtung fordert das Denken heraus und erst dieses ist es dass mir den Weg weist das Einzelne Erlebnis an ein anderes anszuschliessen.]


"Geschlossenes Begriffsystem"


"Ideen sind qualitativ von Begriffen nicht verschieden. Sie sind nur inhaltsvollere, gesättigtere und umfrangreichere Begriffe."

[Bewusstsein: Es ist der Vermittler zwischen Denken und Beobachtung. Das Denken ist Jenseits von Subjekt und Objekt. Etwas das zu denken vermag, erscheint als Subjekt. Das Denken ist ein Element das mich über mein Selbst hinausführt und mich mit den Objekten verbindet. Es trennt (trennen im Sinne von abgrenzen oder unterscheiden) mich zugleich von ihnen, in dem es mich ihnen als Subjekt gegenüberstellt. Doppelnatur des Menschen: Er denkt und umschliesst damit sich selbst und die übrige Welt.]


[Gedankenlose Beobachtung vs. Denken:

Denken kann Fäden ziehen von einem Beobachtungsgegenstand zum anderen. Der Mensch hält so lange an diesem Glauben fest, bis er anderen Wahrnehmnungen begegnet, die jenen widersprechen. Das Kind das noch keine Erfahrung über Entfernungen hat, greift nach dem Monde und stellt das was es bisher für wirklich gehalten hat richtig wenn eine zweite Wahrnehmung mit der ersten in Widerspruch befindet.]


[Allgemeine Gedanken zur richtigen Selbsteinschätzung. Anders ausgedrückt: Wie erklärt man jemandem, dass evtl. seine unzulängliche Wahrnehmungsfähigkeit Grund für die Fehleinschätzung des einzuschätzenden Objektes ist? Wenn jemand Farbenblind ist, dann erkennt diese Person keine Farben. Wenn jemand nicht Farbenblind ist, dann erkennt diese Person die Farben. Sind alle Farbenblind, dann sind sie sich dessen nicht bewusst. Sind alle nicht Farbenblind, so können sie sich vorstellen wie es wäre Farbenblind zu sein (VR Brille). In diesem Sinne: Das Vorstellen von weniger ist möglich. Das Vorstellen von mehr ist hingegen nicht möglich. Was ist wenn Farbenblindheit ein einziger Zustand ist. Hingegen nicht Farbenblindheit nicht ein einziger sondern eine ganze Zustandsreihe ist: Im Sinne von: mehr Farbenblind und weniger Farbenblind. Wenn dem so ist, dann muss es auch einen Zustand "am Farbenblindesten sein" geben (der Farbenblinde) sowie am anderen Ende der Zustand "am wenigsten Farbenblind". Muss nun jene Person welche am wenigsten Farbenblind ist, so tun als wäre er oder sie genau gleich Farbenblind wie die anderen und sich wie Einstein in ein Schloss einsperren lassen oder darf diese Person sich im Rahmen der Gesetzgebung frei entfalten?]

[Oder ist es einfach eine Frage der Realpolitik? Jene Personen welche Farbenblinder sind, können nun über ihre Farbenblindheit oder den Grad ihrer Farbenblindheit wütend sein. Sie können ihre Wut an irgendetwas projizieren (können ist nicht gleich dürfen). Sie können es projizieren an ihre Erzeuger, an Umstände, an Sonstiges (siehe auch Attributionstheorie). Sie können ihre Wut aber auch auf die nächst weniger farbenblinde Person projizieren oder sogar auf die am wenigsten farbenblinde Person. Dies ändert aber nichts daran, dass die weniger bis hin zur am wenigsten farbenblinden Person keine Schuld dafür trägt. Abgesehen davon dass keine Schuld da zu finden ist, wo man diese projiziert, ändert es auch den eigenen Status der Farbenblindheit nicht. Anders ausgedrückt: zwar kann man seine eigenen Position ändern, aber die Änderung der eigenen Position geht nur einher mit dem Senken des Farbspektrums auf dem gemessen wird.]

[Allgemeine Gedanken zum Thema Rückkopplung der Begriffe: Man stelle sich folgende Situation vor: Eine Person ist sich dessen bewusst, dass ihn Personen beobachten welche ihn bewerten, ob er etwas bestimmtes darstellen kann. Nun ist es so, dass jene Person evtl. weniger Farbenblind ist als die bewertenden Personen. Vielleicht sogar so viel weniger Farbenblind, dass sie sehr wohl eine Ahnung davon hat, wie die Begriffsdefinitionen bzw. die geschlossenen Begriffssysteme jener bewertenden Personen aussehen. Nun hat diese beobachtete Person (welche in der Vergangenheit innerhalb der Voraussetzungen welche dieser Person mitgegeben wurden) welche eigentlich immer richtig entschieden hat, zwei Möglichkeiten:

-Entweder sie ist sich selber: Authentizität. Muss dadurch mit der Negativbewertung jener bewertenden Personen rechnen, da ihre Begriffsdefintionen dem Zustand "mehr Farbenblindheit" entsprechen.

-Oder sie entscheidet sich den Begriffsdefinitionen der bewertenden Personen zu entsprechen (dies ist kein Problem da das runterschrauben auf Farbenblindheit möglich ist) und verliert dadurch an Authentizität. Dadurch wieder negative Bewertung.]


[Allgemeine Gedanken zum Thema Grundeinkommen: Und auch hier ist fest zu stellen, dass die Herangehensweise an gewisse Herausforderungen welche bereits in der Vergangenheit nur suboptimale Lösungen hervorbrachten auch in Zukunft nur suboptimale Lösungen hervorbringen. Dieser suboptimale Zustand ist ein weiteres Argument für das Grundeinkommen. Dann sind wohl auch weniger Farbenblinde um einiges lockerer im Umgang mit jener Situation wo man nur negative Bewertung erwarten kann, für die sie als weniger Farbenblinde nichts für können und zugleich die bewertenden sowie stärker Farbenblinden auch keine Schuld trifft.]


"Es gibt keine Farbe, wenn keine gesehen. Es gibt keine Ton, wenn keine gehört wird. Ebenso wenig wie Farbe und Ton, existieren Ausdehnung, Gestalt und Bewegung ausserhalb des Wahrnehmungsaktes." "Nehme ich von einem Tische Gestalt, Ausdehnung, Farbe usw. kurz alles was nur meine Wahrnehmung ist weg, so bleibt nichts mehr übrig. Also sind die Objekte meiner Wahrnehmungen nur durch mich vorhanden. Nur solange und soferne ich sie wahrnehme. Sie verschwinden mit dem wahrnehmen und haben keinen Sinn ohne diesen."

[wahrnehmen kann auch einfacher umschrieben werden: Wahrnehmen ist etwas wahr nehmen, also etwas nehmen und nehmen kann nur ein Subjekt. In der Umkehrung: Ein Tisch kann keinen Tisch nehmen. In diesem Sinne ist das vorangegangene falsch und müsste folgendermassen lauten:

"Nehme ich von einem Tische Gestalt, Ausdehnung, Farbe usw. kurz alles was nur meine Wahrnehmung ist weg, so bleibt [für mich |oder| zum wahrnehmen] nichts mehr übrig."


Für andere bleibt es sehr wohl übrig. Auch existieren Objekte ohne Subjekte. Nur ist dann keiner da, der sie wahrnehmen könnte. Seine Schlussfolgerungen sind nicht legitim und müssten lauten:

-Ohne Subjekt ist das wahr nehmen nicht möglich. -Das Objekt kann auch ohne subjekt existieren.

Beispiel: Aufnahme vom Ton eines Gegenstandes in Abwesenheit eines Subjektes (ein Objekt mit der Fähigkeit des wahr nehmens). Das Subjekt kann sich durch die aufgenommene Tonspur den Ton immer wieder anhören. Der Ton existiert also auch ohne Subjekt, nur ist keiner da der es wahr nehmen kann. Evtl. ist es auch nur ein Fehler der zusammenfassenden Person.]


"Ich nehme nicht nur andere Dinge war, sondern ich nehme mich selbst wahr. Die Wahrnehmung meiner selbst hat zunächst den Inhalt, dass ich das Bleibende bin gegenüber den immer kommenden und gehenden Wahrnehmungsbildern. Die Wahrnehmung des Ich kann in meinem Bewusstsein stets auftreten während ich andere Wahrnehmungen habe."


"Ich sehe nicht bloss einen Baum, sondern ich weiss auch ich es bin der ihn sieht. Ich erkenne auch, dass in mir etwas vorgeht während ich den Baum beobachte. Wenn der Baum aus meinem Gesichtskreise verschwindet bleibt für mein Bewusstsein ein Rückstand von diesem Vorgange: ein Bild des Baumes. Dieses Bild hat sich während des Vorgang meiner Beobachtung mit meinem Selbst verbunden. Mein Selbst hat sich bereichert. Sein Inhalt hat ein neues Element in sich aufgenommen. Dieses Element nenne ich meine Vorstellung von dem Baume. Ich käme nie in die Lage von Vorstellungen zu sprechen, wenn ich diese nicht in der Wahrnehmung meines Selbst erlebte."

[Anders ausgedrückt: Ein Objekt muss vor mir gehen (Vorgang) damit ich es mir vor mir hin stellen kann (Vorstellung).]


[Weitere Recherche:

-Schriften von Rudolf Steiner lesen.

-Prüfen ob Rudolf Stein er mit Albert Ein Stein in Verbindung stand.]


"Man geht zunächst von dem aus was dem naiven Bewusstsein gegeben ist. Von dem wahrgenommenen Dinge. Dann zeigt man das alles was an diesem Dinge sich findet, für uns nicht da wäre wenn wir keine Sinne hätten: Kein Auge, keine Farbe [=Ohne Auge gibt es keine Farbe]. Also ist die Farbe in dem noch nicht vorhanden, was auf das Auge wirkt. Sie entsteht erst durch die Wechselwirkung des Auges mit dem Gegenstande. Dieser ist also farblos. Aber auch im Auge ist die Farbe nicht vorhanden. Denn da ist ein chemischer oder physikalischer Vorgang vorhanden, der erst durch den Nerv zum Gehirn geleitet wird. Und da einen anderen auslöst. Dieser ist immer noch nicht die Farbe. Sie wird erst durch den Hirnprozess in der Seele hervorgerufen. Da tritt sie mir immer noch nicht ins Bewusstsein, sondern wird erst durch die Seele nach Aussen an einen Körper verlegt. An diesem glaube ich sie endlich wahrzunehmen. Wir haben eine vollständigen Kreisgang durch gemacht."

[Würde bedeuten, dass der Mensch der Träger der Farbinformationen aller Gegenstände ist. Plausibler ist es, dass Gegenstände Träger der Farbinformationen sind.]


[Gegenexperiment bzw. Gedankengegenexperiment:

1. Man stelle sich vor, man werfe einen Korb und treffe.

2. Man stelle sich vor, man werfe einen (beliebige Farbwahl) x-farbenen Ball in den Korb.

3. Pro vorgestellter x-farbenem Ball einen y-farbenen Korb(wand) vorstellen.

Wir sind dazu eher nicht in der Lage, entsprechend darf man davon ausgehen, dass es plausibler ist, dass die Gegenstände Träger der Farbinformationen sind, als das schwieriger definierbare Konzept der Seele.]


[Allgemeine Gedanken zur Textanalyse:

Überfliegen von Texten und Ausschau halten nach Schlüsselwörter.

Beispiel: Bei Wikipedia Eintrag nur jene Wörter kurz ansehen welche zu weiterführenden Informationen bzw. weiterführenden Wikipedia-Einträgen führen. Diesen Eindruck mitnehmen aber nicht überbwerten. Kann sein, muss aber nicht sein.]


"Freiheit oder Notwendigkeit des Wollens" "Darf sich der Mensch als wollendes Wesen die Freiheit zuschreiben, oder ist diese Freiheit eine bloße Illusion, die in ihm entsteht, weil er die Fäden der Notwendigkeit nicht durchschaut, an denen sein Wollen ebenso hängt wie ein Naturgeschehen?"

[Ist der Mensch in seinem Denken und Handeln ein geistig freies Wesen oder steht er unter dem Zwange einer rein naturgesetzlichen Notwendigkeit?]


"traurigen Zeichen der Oberflächlichkeit gegenwärtigen Denkens... David Friedrich Strauß, Der alte und der neue Glaube ...über diese Frage nichts enthält als die Worte: 'Auf die Frage nach der Freiheit des menschlichen Willens haben wir uns hiebei nicht einzulassen. Die vermeintlich indifferente Wahlfreiheit ist von jeder Philosophie, die des Namens wert war, immer als ein leeres Phantom erkannt worden; die sittliche Wertbestimmung der menschlichen Handlungen und Gesinnungen aber bleibt von jener Frage unberührt.'"

[Wahlfreiheit = in der Lage sein eine Wahl selber zu treffen; unter mehreren möglichen Richtungen zu entscheiden welchen Weg wir gehen]


[Weiterführende Literatur:

-David Friedrich Strauß, Der alte und der neue Glaube

-Die Prinzipien der Psychologie, von Herbert Spencer

-Spinoza

-Eduard von Hartmann: Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins

-Robert Hamertlng: Atomistik des Willens

-Die Illusion der Willensfreiheit, P. Ree

-Friedrich Albert Langes: Geschichte des Materialismus

-Goethe: Die Natur

-Hegel:

-Herbert Spencer:

-Georger Berkeley:

-Kant:

-O Liebmann:

-Volkelt: Immanuel Kants Erkenntnistheorie

-Arthur Schopenhauer

-Fichte: Die Bestimmung des Menschen

-Eduard von Hartmann, transzendentalen Realismus

-Weygandt, Entstehung der Träume, 1893

-Eduard von Hartmann: Das Grundproblem der Erkenntnistheorie

-Du Bois

-Reymond

-Eduard von Hartmann: Spekulative Resultate nach induktiv naturwissenschaftlicher Methode

-Zusatz zur Neuauflage (1918)]


"Ich nenne nämlich die Sache frei, die aus der bloßen Notwendigkeit ihrer Natur besteht und handelt, und gezwungen nenne ich die, welche von etwas anderem zum Dasein und Wirken in genauer und fester Weise bestimmt wird. So besteht zum Beispiel Gott, obgleich notwendig, doch frei, weil er nur aus der Notwendigkeit seiner Natur allein besteht. Ebenso erkennt Gott sich selbst und alles andere frei, weil es aus der Notwendigkeit seiner Natur allein folgt, daß er alles erkennt. Sie sehen also, daß ich die Freiheit nicht in ein freies Beschließen, sondern in eine freie Notwendigkeit setze."

[Rudolf Steiner zitiert Spinoza]


[frei ist somit wenn etwas aus der Notwendigkeit der Natur geschieht nicht frei: wenn Beispielsweise jemand mit der Veröffentlichung von privaten Informationen gezwungen wird Wege einzuschlagen welche diese Person nicht möchte. Beispiele: -jemanden in Heirat zu zwingen, ansonsten Veröffentlichung von Informationen -jemanden zwingen etwas anzuziehen, dass diese Person nicht möchte

-jemanden zwingen einen bestimmten Haarschnitt zu tragen

-jemanden zwingen wie sie ihre Freizeit gestalten soll

-jemanden zwingen wo sie ihre Einkäufe tätigt

-jemanden zwingen welche Gespräche geführt werden sollen: welche Fragen gestellt werden sollen

-jemanden zwingen genau das zu tun, worin man sich in der Beziehung geeinigt hat, dass man es nicht tut

-jemanden zwingen Informationen aus privaten Gesprächen herauszugeben -jemanden zwingen eine Dienstleistung zu verweigern

Zusammenfassend: nicht frei sind Menschen welche nicht in der Lage sind selbstgewählte Wege zu beschreiten.]


[Ein Stein, Spinnoza, Briefe vom Oktober oder November 1674]


"So erhält zum Beispiel ein Stein von einer äußeren, ihn stoßenden Ursache eine gewisse Menge von Bewegung, mit der er nachher, wenn der Stoß der äußern Ursache aufgehört hat, notwendig fortfährt, sich zu bewegen. Dieses Beharren des Steines in seiner Bewegung ist deshalb ein erzwungenes und kein notwendiges, weil es durch den Stoß einer äußern Ursache definiert werden muß.Was hier von dem Stein gilt, gilt von jeder andern einzelnen Sache, und mag sie noch so zusammengesetzt und zu vielem geeignet sein, nämlich, daß jede Sache notwendig von einer äußern Ursache bestimmt wird, in fester und genauer Weise zu bestehen und zu wirken. Nehmen Sie nun, ich bitte, an, daß der Stein, während er sich bewegt, denkt und weiß, er bestrebe sich, soviel er kann, in dem Bewegen fortzufahren. Dieser Stein, der nur seines Strebens sich bewußt ist und keineswegs gleichgültig sich verhält, wird glauben, daß er ganz frei sei und daß er aus keinem andern Grunde in seiner Bewegung fortfahre, als weil er es wolle. Dies ist aber jene menschliche Freiheit, die alle zu besitzen behaupten und die nur darin besteht, daß die Menschen ihres Begehrens sich bewußt sind, aber die Ursachen, von denen sie bestimmt werden, nicht kennen."

[Allgemeine Gedanken zum Beispiel Ein Stein

-Der Mensch kann nein sagen. Der Stein nicht.

-Ist unsere DNA eine Art Bewegung der wir nichts entgegen zu setzen haben? Was ist mit Erziehung und Erfahrung?

-Versetzen uns Erziehung und Erfahrungen in Bewegung der wir nichts entgegnen setzen können? Angenommen wir wären in Bewegung versetzte Steine die sich frei fühlen, aber nicht wissen dass die Richtung vorbestimmt ist:

-Darf dann eine Person einer anderen die Richtung angeben? Ist das auch vorbestimmt?]


"Rudolf Steiner: Der Irrtum in diesem Gedankengange ist bald gefunden. Spinoza und alle, die denken wie er, übersehen, daß der Mensch nicht nur ein Bewußtsein von seiner Handlung hat, sondern es auch von den Ursachen haben kann, von denen er geleitet wird."

[Allgemeine Gedanken zum Thema Balzverhalten und Grundeinkommen 1:

Was ist eigentlich mit folgender Situation: Eine Person handelt weil er das Gefühl hat er erfülle damit seine Pflicht (gegenüber einer anderen Person oder Personengruppe: Organisation) auf eine bestimmte Weise. Oder aber diese Person handelt auf eine bestimmte Weise und deckt die Motive mit der Begründung der Pflichterfüllung. Was wenn in beiden Fällen sich der Mensch eigentlich wie eine Taube verhält welche sich im Kreis dreht (Balzverhalten) und zwar wie wenn sie gar nicht anders könnte. Angenommen die Taube hätte dann aber noch im Repertoire einige andere Methoden: Balzverhalten Rabe, Balzverhalten Bussard usw, so ändert dies nichts am eigentlichen Fakt dass es lediglich ein Balzverhalten ist, welches in ihrer Natur liegt. Wie können sich nun Menschen vor Menschen schützen welche sich ihrem Balzverhalten nicht enthalten können und deshalb gar nicht in der Lage sind, sich dessen Wahrhaftig/bewusst zu werden, welche Gesetzesverstösse bzw. Menschenrechtsverletzungen sie begehen? Ein weiterer Grund zur Rechtfertigung des Grundeinkommens.]


[Allgemeine Gedanken zum Thema Balzverhalten und Grundeinkommen 2:

Den ersten Teil dieser Gedanken einer Person vermitteln versuchen ist nahezu zum scheitern verurteilt: es erzeugt lediglich eine sichtbare (peinliche im sinne von schmerzhaft und daher Verdrängung) Reaktion von "Was willst du mir damit sagen?" bzw. "Ich verstehe nicht was du damit meinst.". Die unsichtbare oder nicht direkt sichtbare Reaktion lässt aber kaum auf sich warten und erfolgt in einem konzentrieren Balzverhalten welches noch grössere Gesetzesverstösse/Menschenrechtsverletzungen beinhaltet. Da hilft auch das Melden an höherer Stelle nur bedingt: Fühlt sich der Sohnemann in seinem Konkurrenzverhalten bedrängt (also zum Balzverhalten veranlasst), so besteht die Möglichkeit dass sich auch der Erzeuger und schlimmstenfalls sogar der Erzeuger des Erzeugers zum Balzverhalten veranlasst fühlt. Da hiervon jeder ein Opfer werden kann, ist hiermit eine weitere Begründung zum Grundeinkommen gegeben.]


[Allgemeine Gedanken zum Thema Balzverhalten, Ungleichheiten und Grundeinkommen:

Annahme: Die Abwesenheit von Grundeinkommen belohnt oder bestraft Menschen aufgrund ihrer von Geburt an mitgegebenen Eigenschaften. Zu gewissen Zeitabschnitten der Menschheitsgeschichte war gutes Aussehen ein Segen und schlechtes Aussehen Fluch. In anderen Zeitabschnitten ist es dann wieder umgekehrt. Zeitabschnitt auch mit Ort auswechseln. Mit Einführung des Grundeinkommens kann dem Menschen diese Bürde (gutes Aussehen/schlechtes Aussehen) irgendwie erleichtert werden.]


"Ist ein Unterschied zwischen einem bewußten Beweggrund meines Handelns und einem unbewußten Antrieb, dann wird der erstere auch eine Handlung nach sich ziehen, die anders beurteilt werden muß als eine solche aus blindem Drange. Die Frage nach diesem Unterschied wird also die erste sein. Und was sie ergibt, davon wird es erst abhängen, wie wir uns zu der eigentlichen Freiheitsfrage zu stellen haben."

[Was heißt es, ein Wissen von den Gründen seines Handelns haben? Handelnde vs. Erkennende -> der aus Erkenntnis Handelnde]


"...frei sei der Mensch, wenn er nur unter der Herrschaft seiner Vernunft stehe und nicht unter der der animalischen Begierden"

[Riechen löst animalische Begierden aus. Müssten also zur Unterbindung der "animalischen Begierden" unsere Wahrnehmungssinne abgestellt werden?]


"Der Mensch kann allerdings tun, was er will - aber er kann nicht wollen, was er will, weil sein Wille durch Motive bestimmt ist! (Robert Hamertlng in Atomistik des Willens)"

[Der Grundgedanke kann auch folgendermassen zusammen gefasst werden: Wenn jemand etwas will, dann fragen: Warum willst du das? Bei der Nennung des Grundes wieder die gleiche Frage stellen: Und warum willst du das? Unaufhörlich diese Frage stellen bis zum Punkt angelangt: Siehst du, von allem möglichen Verlangen ist jenes das dominierende weil es durch das stärkste Motiv bestimmt wird. (Siehe auch die Begründung von von Rudolf Steiner)]


"Daß es uns so scheint, als ob die Bewegung des Steines notwendig, des Esels Wollen nicht notwendig wäre, ist leicht erklärlich. Die Ursachen, welche den Stein bewegen, sind ja draußen und sichtbar. Die Ursachen aber, vermöge deren der Esel will, sind drinnen und unsichtbar: zwischen uns und der Stätte ihrer Wirksamkeit befindet sich die Hirnschale des Esels.... Man sieht die kausale Bedingtheit nicht, und meint daher, sie sei nicht vorhanden. Das Wollen, erklärt man, sei zwar die Ursache der Umdrehung (des Esels), selbst aber sei es unbedingt; es sei ein absoluter Anfang." (Die Illusion der Willensfreiheit» von P. Ree, 1885)


[Allgemeine Gedanken zum Thema absoluter Anfang und dem Grundeinkommen:

Wenn Paul Ree davon ausgeht, dass wir nur fälschlicherweise das Gefühl haben das Gehirn des Esels sei der absolute Anfang, so geht er davon aus, dass der absolute Anfang an einem anderern Ort liegt. Angenommen der absolute Anfang liege an einem anderen Ort, so stellen sich folgende Fragen:

-Wo liegt dieser Ort?

-Liegt dieser Ort bei einem anderen Tier? Vom anderen Geschlecht? Vom gleichen Geschlecht (Konkurrenz)?

-Liegt dieser Ort bei einem Menschen?

-Liegt dieser Ort im Kopf von Paul Ree?

-Falls Paul Ree das Gefühl hat es liege in seinem Kopf, woher nimmt er die Gewissheit dass sich dort der absolute Anfang befindet? Wie kann er wissen dass er sich hierbei irrt? Oder eben nicht?

-Liegt der absolute Anfang bei einem anderen Menschen?

-Liegt der absolute Anfang bei einem Menschen der sich dessen bewusst ist? Oder dessen nicht bewusst ist? Was ändert dies?

-Gibt es einen Anfang? Dann müsste es auch ein Ende geben? Wo liegt das Ende?

-Muss es überhaupt sich wie Anfang und Ende verhalten? Kann es auch ein Kreis sein? Angenommen es ist ein Kreis oder es kann zu Zeiten zu einem Kreis werden:

-Wie nennt man es eigentlich wenn ein Anfang sich aus irgendwelchen Gründen am Ende oder einfach weiter weg vom Anfang neu inspiriert oder inspieren lassen muss?

-Ist dies der sogenannte Looping? Falls ja, wie kommt man aus dem Looping wieder heraus, wenn jene weiter weg vom Anfang nicht bereit sind einzugestehen, dass sie weiter weg vom Anfang sind? Oder vielleicht nicht erkennen können, dass sie nicht der absolute Anfang sind. -Was ist wenn jene weiter weg vom Anfang den absoluten Anfang steuern wollen. Ist dies sinnvoll? Ist dies irrsinnig?

-Was ist wenn sie es immer wieder versuchen den aboluten Anfang zu steuern und es einfach nicht verstehen, dass ein absoluter Anfang sich nicht steuern lässt bzw. in der Lage ist nicht in die Position des steuern lassen zu geraten. Nur führt diese Verteidigung vor Steuerübernahme dass man in Verhaltensweisen verfällt welche dem absoluten Anfang keine natürliche und damit gesunde Steuerung zu lassen.

-Kann der absolute Anfang auch in einer anderen Zeit verortet sein? Kann der absolute Anfang sich bei bereits verstorbenen Personen befinden?

-Eigentlich kann man das Grundeinkommen auch als eine Art Risk Premium gegen Looping sehen. So kann der sogenannte absolute Anfang (falls es sowas gibt) allenfalls einfach sich weiterbilden in der Hoffnung der Sturm des unkontrollierten Balzverhaltens wo es wirklich ausnahmslos jeder unbedingt es einmal versuchen möchte irgendwann mal vorbei geht, um danach gestärkt dass zu tun was man als absoluter Anfang für richtig hält.

-Evtl. besteht der absolute Anfang einfach nur aus dem Herauslesen der besten Verhaltensweisen von verschiedenen Personen wohlwissend dass Umstände jedem zu einem Einzelstück formen. Zwar keine vollständige perfekte Einzelstücke aber in einer Disziplin oder mehreren perfekt. Nun kann es sein, dass der absolute Anfang oder jene die näher sich am absoluten Anfang befinden dadurch gekennzeichnet sind, dass sie einfach konsequent darin sind, die besten Verhaltensweisen zu übernehmen.

-Trotzdem: ein absoluter Anfang ist auch nur ein Mensch und kann ermüden oder frustriert über Dinge sein, die es gerne ändern möchte aber nicht kann.

-Und weiss aber auch das Frust oder Ermüdung nur ein Zeichen sind dass man es evtl. anders versuchen muss.


Beispiel:

Man geht in ein Geschäft einkaufen und jene drei selbstbedienende Kassen welche auch von Aussenkameras aufgenommen werden (also neutrale Aufnahme; nicht nur Aufnahme von jenem Einkaufgseschäft) haben alle drei noch einen Kassenzettel hängen. Wenn nun der absolute Anfang diese Situation sieht, dann denkt es sich folgendes:

Wenn ich dort hingehe und einen der Zettel wegreisse und in den Korb werfe, so könnte dies so gewertet werden, als würde man jemandem eine Notiz übergeben. Was man auf keinen Fall tun möchte oder tun wird.

Also geht man zu einer Kasse welche nur von den Innenkameras aufgenommen wird und nun kommt schon das nächste Problem: nun ist man nur noch von den Aussagen (Aufnahmen) der Einkaufsfirma abhängig.

Dadurch sieht man sich dann gezwungen so unnatürlich wie möglich einzukaufen: weit weg von der Kasse damit ganz klar sichtbar ist das man keine Notiz hinterlegt oder eine Notiz übernimmt.

Wie erklärt der absolute Anfang anderen Menschen, dass es solche gibt (wahrscheinlich die gleiche handvoll Personen), die es immer wieder versuchen und deshalb der Looping gar nie aufhören kann ohne, dass man über das Dilemma Looping offen spricht.


Denn in der Logik des absoluten Anfangs setzt man folgende Prioritäten:

Besser einige Menschen denken von einem man ist irgendwie ein komischer Kerl, als dass die Steuerung des absoluten Anfangs von jemandem übernommen wird, der weiter weg vom Anfang ist.

Evtl. denkt sich der absolute Anfang auch, dass dies von jenen Personen immer wieder versucht wird, welche sehr weit weg vom absoluten Anfang sind und einfach nicht in der Lage sind zu verstehen, dass der absolute Anfang sich das Leben auch einfach machen könnte indem es allen Ländern dieser Welt erklärt, wie es zu einem Looping kommt. Dann ist das Grundeinkommen ein Witz gegenüber der Höhe der Rechnung welche die Weltgemeinschaft im Falle eines Loopings stellen kann.

Wie kann der absolute Anfang diesen weit weg vom Anfang Personen erklären, damit ihnen bewusst ist, dass es auch in ihrem Eigeninteresse ist das sie auch wirklich weit weg bleiben vom absoluten Anfang.

Mit weit weg bleiben ist gemeint: keine solchen Kassenzettelspiele oder so tun als würde man eine Datenspeicher übergeben oder ähnliche Spiele aufsetzen.


Solche welche weit weg vom absoluten Anfang sind könnten natürlich argumentieren, dass Diskussionen zum Thema Looping, absoluter Anfang und ähnliches rechtlich keine Bedeutung haben.

Das hat man früher über viele Themen auch gedacht. Abgesehen davon kann die Weltgemeinschaft auch einfach einen Vorwand finden um entsprechende Rechnung trotzdem zu stellen.

Zum Thema Überlegenheit vom absoluten Anfang: auch der absolute Anfang kann teils machtlos sein. Wenn es beispielsweise über ein Jahr hinweg nicht in der Lage ist zu erklären was ein Looping ist. Auch wenn es dies nach bestem Wissen und Gewissen zumindest unaufhörlich in alle technischen Geräte hinein spricht: "lasst mich in Ruhe, sonst kommen wir nie aus dem Looping heraus."

Auf der anderen Seite stellt sich auch die Frage: welcher Teil von "lasst mich einfach in Ruhe, dann kommt alles gut" nicht verständlich ist. Erst recht nicht, wenn dies von einer Person kommt welche einen absolut einwandfreien Leumund hat.


Wenn es so etwas wie den absoluten Anfang gibt, welche Eigenschaften machen dann den Anfang aus?

Kann es sein, dass der absolute Anfang intelligenter ist als andere? Nun kann es vorkommen, dass der absolut intelligenteste Mensch auf Erden nicht gebildet ist. In einem solchen Fall stellt sich die Frage ob dies dann trotzdem der absolute Anfang ist? Aber halt kein guter (im Sinne von fähig) absoluter Anfang ist und deshalb keinen Bestand hat. Wenn aber dieses höchstintelligente Wesen zusätzlich ausserordentlich gebildet ist, dann kann es sein, dass es sehr wohl Bestand hat.

Ich stelle mir dann die Frage, wie dieser absolute Anfang es Personen erklärt, die viel weiter weg vom Anfang sind. Aus persönlicher Erfahrung weiss ich wie schwierig es ist, jemandem zu erklären dass man intelligenter ist. Gleichzeitig ist man sich aber auch nie gewiss ob man wirklich intelligenter ist.


Nun angenommen es gibt diesen absoluten Anfang, dann sind folgende Feststellungen oder weiterführende Gedanken von Interesse.

Wenn der absolute Anfang geht, dann ist der nächste absolute Anfang irgendwo unter den 8. Milliarden Menschen zu finden. Er kann, muss aber nicht im Verwandtenkreis liegen. Bsp. der aktuelle absolute Anfang hat einen IQ von 700, dann können die Geschwister bei 500 liegen. Es kann also trotzdem sein, dass irgendwo auf der Welt noch ein 600er zu finden ist.

Ist der absolute Anfang das was allgemein als Gott bezeichnet wird? Oder ist Gott vielmehr die Antwort auf die Frage: Wie kam es dazu, dass die Menschheit mit dieser Ausrichtung nach absolutem Anfang funktioniert? Ist die Menschheit wie ein Baum zu verstehen, welcher jedoch aus Einzelteilen (der sich fortpflanzende Mensch) besteht? Einzelteile welche Informationen von Hirn zu Hirn über ihre Augen vermitteln können? Geht das auch ohne Augenkontakt? Einzelteile welche sich immer wieder kreuzen?

Ist der Menschheit besser gedient wenn es über den absoluten Anfang informiert ist oder nicht?

Kreuzen sie sich um Erbinformationen auszutauschen damit nie sichtbar ist wo sich der absolute Anfang befindet?]


"Jeder Blick in die Natur erzeugt in uns eine Summe von Fragen. Nirgends sind wir mit dem zufrieden, was die Natur vor unseren Sinnen ausbreitet. Wir suchen überall nach dem, was wir Erklärung der Tatsachen nennen."

[Neugier als Unzufriedenheit zu bezeichnen ist keine Tatsache sondern die persönliche Ansicht von Rudolf Steiner]


"Wir stellen uns als ein selbständiges Wesen der Welt gegenüber. Das Universum erscheint uns in den zwei Gegensätzen: Ich und Welt. Aber niemals verlieren wir das Gefühl, daß wir doch zur Welt gehören, daß ein Band besteht, das uns mit ihr verbindet, daß wir nicht ein Wesen außerhalb, sondern innerhalb des Universums sind."


"So wenig es dem Materialisten möglich ist, den Geist, ebensowenig ist es dem Spiritualisten möglich, die materielle Außenwelt wegzudekretieren."


"'Wir leben mitten in ihr (der Natur) und sind ihr fremde. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrat uns ihr Geheimnis nicht.' Aber auch die Kehrseite kennt Goethe: 'Die Menschen sind alle in ihr und sie in allen.' Das versäumt der Dualismus. Er hält das menschliche Innere für ein der Natur ganz fremdes Geistwesen und sucht dieses an die Natur anzukoppeln. Kein Wunder, daß er das Bindeglied nicht finden kann. Wir können die Natur außer uns nur finden, wenn wir sie in uns erst kennen."


"bei unserer Flucht aus der Natur"

[Allgemeine Gedanken zur Wortwahl und Perspektivenänderung durch Änderung des Bildnis: Ändere das Bildnis "Flucht aus der Natur" ab in "Fall aus der Natur". Analog auch: an Stelle von "zur Welt kommen" abändern in: -"in die Welt fallen" -"in die Welt hinein fallen" -"in die Welt hineingehen" -"in die Welt hinausgehen" Aus der Änderung des Bildnis dann alles daraus folgende spinnen: Erklärung der Zusammenhänge mit neuem Bildnis. Kann zu neuer Erkenntnis führen und/oder bestehende Bildnisse relativieren. Suche auch nach Bildnis wo sich der Mensch bis hin zur Verkehrung vom Sinn an das Wortbild festhält, da es den Sinn nicht zu verstehen vermag. Dann dort das Startbildnis ändern um festgefahrene Ansichten aufzulockern.]

"Ich kann dem gegenüber nur erwidern, daß ich es bisher mit keinerlei wissenschaftlichen Resultaten zu tun haben wollte, sondern mit der einfachen Beschreibung dessen, was jedermann in seinem eigenen Bewußtsein erlebt."

"Durch das Denken entstehen Begriffe und Ideen, Was ein Begriff ist, kann nicht mit Worten gesagt werden. Worte können nur den Menschen darauf aufmerksam machen, daß er Begriffe habe. Wenn jemand einen Baum sieht, so reagiert seinDenken auf seineBeobachtung; zu dem Gegenstande tritt ein ideelles Gegenstück hinzu, und er betrachtet den Gegenstand und das ideelle Gegenstück als zusammengehörig.Wenn der Gegenstand aus seinem Beobachtungsfelde verschwindet, so bleibt nur das ideelle Gegenstück davon zurück. Das letztere ist der Begriff des Gegenstandes. Je mehr sich unsere Erfahrung erweitert, desto größer wird die Summe unserer Begriffe."


"Wenn man von einer 'streng objektiven Wissenschaft' fordert, daß sie ihren Inhalt nur der Beobachtung entnehme, so muß man zugleich fordern, daß sie auf alles Denken verzichte. Denn dieses geht seiner Natur nach über das Beobachtete hinaus."


"Er betrachtet den Gegenstand als Objekt, sich selbst als das denkende Subjekt. Weil er sein Denken auf die Beobachtung richtet, hat er Bewußtsein von den Objekten; weil er sein Denken auf sich richtet, hat er Bewußtsein seiner selbst oder Selbstbewußtsein."


"Jede Erweiterung des Kreises meiner Wahrnehmungen nötigt mich, mein Bild der Welt zu berichtigen."


[Allgemeine Gedanken zur Berichtigung des Weltbildes: Evtl. ist der Mensch so beschaffen, dass er nur bis zu einem Alter/Grad Berichtigungen zulässt, danach bezeichnet er die Welt als unverständlich. Evtl. ist dies auch nur einen Einstellungssache. Angenommen man nenne diesen Punkt den Konservierungsmoment: Wenn die Geschwindigkeit (mit der sich der Kreis der Wahrnehmungen erweitert) aufgrund technologischer Entwicklung beschleunigt, so kann es sein dass dieses Erreichen des Konservierungsmoments früher eintritt und dadurch jüngere Generationen als konservativ bezeichnet werden können. Entgegen Intuition: konservativ kann sich auf das gesamte politische Spektrum beziehen. Bei schnellem Wandel die Bedeutsamkeit von Wandel/Anpassung/Veränderung erklären.]


[Vorstellung; Bild; Abbild; aus dem Schweizerdeutsch Ufbilde im Sinne von aufbauen]

"... so beginnt Volkelt sein Buch über 'Immanuel Kants Erkenntnistheorie'. Was hiermit so hingestellt wird, als ob es eine unmittelbare und selbstverständliche Wahrheit sei, ist aber in Wirklichkeit das Resultat einer Gedankenoperation, die folgendermaßen verläuft: Der naive Mensch glaubt, daß die Gegenstände, so wie er sie wahrnimmt, auch außerhalb seines Bewußtseins vorhanden sind. Die Physik, Physiologie und Psychologie scheinen aber zu lehren, daß zu unseren Wahrnehmungen unsere Organisation notwendig ist, daß wir folglich von nichts wissen können, als von dem, was unsere Organisation uns von den Dingen überliefert. Unsere Wahrnehmungen sind somit Modifikationen unserer Organisation, nicht Dinge an sich."

[Allgemeine Gedanken zum Thema Strategie:

Aus Immanuel Kants Erkenntnistheorie folgt:

-Umso besser unsere Organisation ist, umso besser können wir von der Überlieferung der Dinge wissen.

-Umso besser die Überlieferung umso besser das Verstehen der Dinge.

-Durch Sehtests kann aufgezeigt werden wer das bessere Sehvermögen bzw. visuelle System hat und damit eine bessere Überlieferung der Dinge aufweist. Deshalb ist eher Verlass auf einen Bildhauer mit gutem Sehvermögen.

-Auch die Fähigkeit des räumlichen Denkens (Zeitstillstand) kann bis zu einem gewissen Grad verglichen werden.

-Auch die Spielstärke unter Einhaltung einfacher Spielregeln (Schach) kann verglichen werden.


Wie sieht es aber mit Strategie aus?

-Ist hierzu eine bessere Organisation notwendig?

-Wie wird eine bessere Organisation gemessen? Gibt es Menschen welche innert einer Woche (7 x 24 Stunden Zeit zusammen verbringen) ein besseres Abbild erstellen als andere während einem Jahr? Falls ja, wird jene Person welche ein Jahr braucht, sich auf die Person mit wesentlich besserer Organisation einfach verlassen, oder will sie sich selber davon überzeugen? Also ein Jahr Zeit nehmen um zu sehen, dass das Abbild eigentlich richtig war und die 50 zustätzlichen Wochen umsonst waren?

-Oder darf man hoffen, dass anschliessend aus der Erfahrung gelernt wird und sich eine Art Verlass auf die Fähigkeit der eine Woche Analyse einstellt? Im besten Fall: Verlass mit dem Bewusstsein darüber dass Fehler immer geschehen können.


-Ist die bessere Organisation eine hinreichende Bedingung für eine bessere Strategie? Oder braucht es auch Erfahrung? (Erfahrung = Anwendung der besseren Organisation; eine Art Kilometerstand der Organisation)

-Wie wird der Kilometerstand der Erfahrung verglichen? Alter? Gespräche? Anzahl Gesprächspartner? Gelesene Zeitungsseiten? Anzahl verschiedener Seiten? Anzahl Sprachen? Anzahl Bücher?

-Evtl. wird Erfahrung als Teil der besseren Organisation verstanden. Somit ist eine Organisation ein Gebilde welches sich durch Erfahrungen verbessert.

-Genügt eine bessere Organisation (inkl. Erfahrung)?


In wie weit ist es sinnvoll wenn ich die besseren Strategiefähigkeiten einer Person für meine Absichten einsetze? (Strategiefähigkeit nicht verwechseln mit Analysefähigkeit) Wozu?

Und wenn nun eine Person die bessere Strategiefähigkeiten aufweist, trete ich dann einfach zurück und mache jener Person den Weg frei? Bin ich dann in der Lage zu sagen: Das Wohl aller steht auf dem Spiel und deshalb schraube ich mein Ego runter? Oder tu ich dann alles Mögliche (Fehlleitung durch Kachieren) um anderen aufzuzeigen, dass ich doch die besseren Strategiefähigkeiten habe, indem ich jene Person mit den tatsächlich besseren Fähigkeiten beispielsweise in eine Burg einsperre und sie von dort aus für mich arbeiten lasse? Damit ich auch weiterhin meinen Arbeitstitel tragen kann und andere mir den "nötigen Respekt zollen"?


Paradebeispiel einer Fehlstrategie: Der Mensch neigt oder verfällt früher oder später in die meist vorübergehende Position: jemanden dazu zwingen mich zu lieben/respektieren. Dies erzeugt nichts anderes als Gegendruck und verfehlt damit das eigentliche Ziel.

Die Sichtbarkeit gesellschaftlicher Fehlstrategien ist weniger leicht zu erkennen: In Kriegs- oder Krisenzeiten weiss man relativ schnell wenn man eine Fehlstrategie fährt. In Friedenszeiten ist dies nicht immer sofort ersichtlich.

Darf man von Fehlstrategie sprechen wenn man zum Beispiel in einer der schönsten Städte (Luzern) seit fast 2,5 Jahren keinen Menschen unterwegs herzhaft lachen sah?


Braucht es eigentlich auch gute Absichten? Kann eine Strategie gut (im Sinne von funktionsfähig) sein, wenn sie schlechte Absichten verfolgt?

Veranschaulichung des Resultats der Verfolgung schlechter Absichten: Die Gravitationskraft ist unabhängig vom menschlichen Willen. Man kann alle Dokumente und das Wissen über die Gravitationskraft entfernen. Trotzdem wird sie früher oder später neu entdeckt im Sinne von wahrgenommen und als Theorie niedergeschrieben. (Suche Autor welcher dies gut erklärt: evtl. John Stuart Mill)

Anders ausgedrückt: Strategie setzt gute Absichten voraus.

Prüfe ob:

-Wenn Strategie gute Absichten voraussetzt, ist es dann nicht am sinnvollsten diese transparent zu gestalten?

-Ist es nicht am zielführendsten die Strategie zu kommunizieren?

Eine kommunizierte Strategie wird von all ihren Empfängern getragen. Dies erhöht deren Realisierungswahrscheinlichkeit.]


"Weil wir außerhalb unseres Organismus Schwingungen der Körper und der Luft finden, die sich uns als Schall darstellen, so wird gefolgert, daß das, was wir Schall nennen, nichts weiter sei als eine subjektive Reaktion unseres Organismus auf jene Bewegungen in der Außenwelt. In derselben Weise findet man, daß Farbe und Wärme nur Modifikationen unseres Organismus seien."


"spezifischen Sinnesenergien, die I. Müller (1801-1858) aufgestellt hat. Sie besteht darin, daß jeder Sinn die Eigentümlichkeit hat, auf alle äußeren Reize nur in einer bestimmten Weise zu antworten. Wird auf den Sehnerv eine Wirkung ausgeübt, so entsteht Lichtwahrnehmung, gleichgültig ob die Erregung durch das geschieht, was wir Licht nennen, oder ob ein mechanischer Druck oder ein elektrischer Strom auf den Nerv einwirkt."


[Trompete]


"Wenn ich die Empfindungen habe, dann sind diese aber noch lange nicht zu dem gruppiert, was ich als Dinge wahrnehme. Es können mir ja nur einzelne Empfindungen durch das Gehirn vermittelt werden. Die Empfindungen der Härte und Weichheit werden mir durch den Tast-, die Farben- und Lichtempfindungen durch den Gesichtssinn vermittelt. Doch finden sich dieselben an einem und demselben Gegenstande vereinigt. Diese Vereinigung muß also erst von der Seele selbst bewirkt werden. Das heißt, die Seele setzt die einzelnen durch das Gehirn vermittelten Empfindungen zu Körpern zusammen. Mein Gehirn überliefert mir einzeln die Gesichts-, Tast- und Gehörempfindungen, und zwar auf ganz verschiedenen Wegen, die dann die Seele zu der Vorstellung Trompete zusammen setzt. Dieses Endglied (Vorstellung der Trompete) eines Prozesses ist es, was für mein Bewußtsein zu allererst gegeben ist. Es ist in demselben nichts mehr von dem zu finden, was außer mir ist und ursprünglich einen Eindruck auf meine Sinne gemacht hat. Der äußere Gegenstand ist auf dem Wege zum Gehirn und durch das Gehirn zur Seele vollständig verlorengegangen."


[Trompete ist ein gutes Beispiel um Realisierbarkeit eines vollfunktionierenden Roboters gleich oder sogar besser als der Mensch aufzuzeigen. Dadurch verbessern sich Erwartungen (expectations) und damit auch Bewertungen. So ändern sich Aussagen: 'Bald kommen Roboter. Ha ha.' >>> 'Roboter werden kommen. Die menschliche Arbeit (Handarbeit und Denkarbeit) wird es nicht mehr brauchen.'


Wie werden dann Menschen ohne Arbeit leben?

Werden Menschen vollständig auf sexuelle Befriedigung reduziert?

Wie müssen Verfassungen angepasst werden?

Wird es abgesehen von der Einführung des Grundeinkommens noch weitere Veränderungen geben?

Wird man dann Menschen einfach zur Beschäftigung einsetzen: also nicht mehr als Produktionsfaktor sondern einfach nur damit sie beschäftigt sind?

Und wie wird eigentlich die Übergangsphase aussehen?

Wird die Verfassung vorher basierend auf Erwartungen geändert oder im nachhinein um auf Erfahrungen setzen zu können?

Oder geschieht dies 'nadisnah'(Zug um Zug bzw. Schrittweise)?

Oder ist es am sinnvollsten Menschen einfach weiter arbeiten zu lassen, obwohl es sie schon lange nicht mehr braucht?

Entlasse ich alle gleichzeitig? Männer zuerst? Frauen auch? Frauen gar nie? Nur die weniger schönen Frauen? Oder zuerst die schönen Frauen? (Schönheit definiert nach Auge des Betrachters)]


[Idee zur Erstellung von Theorien: Werden Roboter dazu programmiert Einkäufe zu tätigen? Geld auszugeben? Wofür?

-für den Strom den sie (ver)brauchen?

-für Material welches sie (ver)brauchen? (Beschädigungen)

-für Upgrades? (Soft- und Hardware)

(sich den Menschen auch als lustfrei-funktionierendes Wesen vorstellen)]

"Kein Auge: keine Farbe. Also ist die Farbe in dem noch nicht vorhanden, was auf das Auge wirkt. Sie entsteht erst durch die Wechselwirkung des Auges mit dem Gegenstande. Dieser ist also farblos. Aber auch im Auge ist die Farbe nicht vorhanden; denn da ist ein chemischer oder physikalischer Vorgang vorhanden, der erst durch den Nerv zum Gehirn geleitet wird, und da einen andern auslöst. Dieser ist noch immer nicht die Farbe. Sie wird erst durch den Hirnprozeß in der Seele hervorgerufen. Da tritt sie mir noch immer nicht ins Bewußtsein, sondern wird erst durch die Seele nach außen an einen Körper verlegt. An diesem glaube ich sie endlich wahrzunehmen. Wir haben einen vollständigen Kreisgang durchgemacht. Wir sind uns eines farbigen Körpers bewußt geworden. Das ist das Erste. Nun hebt die Gedankenoperation an. Wenn ich keine Augen hätte, wäre der Körper für mich farblos. Ich kann die Farbe also nicht in den Körper verlegen. Ich gehe auf die Suche nach ihr. Ich suche sie im Auge: vergebens; im Nerv: vergebens; im Gehirne: ebenso vergebens; in der Seele: hier finde ich sie zwar, aber nicht mit dem Körper verbunden. ...Ich glaube das als Erzeugnis meiner Seele zu erkennen, was der naive Mensch sich als draußen im Räume vorhanden denkt."

[Allgemeine Gedanken zum Lernprozess:

-Können wir uns Farbe vorstellen? Augen schliessen und eine bestimmte Farbe vorstellen. Geht das?

-Ist Farbe erkennen nicht einfach nur eine Zuordnung die wir früher oder später gelernt und gespeichert haben? Falls ja, so muss die Aussage angepasst werden: die Farbe ist auch ohne Auge da, aber das Auge ist eine Art Pop-Up Fenster welches die Eingabe von Informationen ermöglicht, die anschliessend verarbeitet werden können. Damit ist nicht die Seele Träger der Farbinformation sondern der Gegenstand.

Funktioniert das menschliche Gehirn wie ein Computer? Einfach nur Zuordnung? Gemäss Cicero (suche die Stelle) sind Ideen (Erfindungen) lediglich Fachübergreifende Zuordnungen.

-Wenn der Anspruch gestellt wird, dass die Seele der Informationsträger ist, dann muss davon ausgegangen werden, dass jeder bei richtiger Suche alles erkennen kann. Damit wäre jeder Mensch ein vollausgestattetes Programm, bei dem nur noch die richtige Zuordnung statt finden muss.

-Wenn hingegen der Gegenstand Informationsträger ist, so braucht es auch noch die richtige Zuordnung, aber dann kann davon ausgegangen werden, dass nicht alle Programme gleich sein.


Wenn wir uns das menschliche Gehirn als Zuordnung von Informationen vorstellen. (Genau gleich wie bei einem selbsterstellten Programm.) Dann fällt es uns einfacher zu realisieren, dass Artificial Intelligence nicht etwas weit entferntes von der Realität ist: Dadurch kann die Sprache richtig angepasst werden: Korrektur allgemeiner Aussagen:

'Es wird noch lange dauern bis Computerprogramme so denken wie der Mensch' >>> 'Computerprogramme funktionieren nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns: Zuordnung von Informationen.'

Dies kann Erwartungen (expectations) wesentlich verbessern und damit auch Bewertungen.]


[Wenn wir träumen, sehen wir dann die Gegenstände in Farben?

Wenn wir tagträumen, sehen wir dann die Gegenstände in Farben?

Angenommen unsere Augen sind auf einen Gegenstand gerichtet, aber wir 'verfallen' ins Tagträumen:

-sehen wir dann die Farben der Gegenstände vor uns noch?

-sehen wir dann die Farben der Dinge innerhalb unserer Tagträume?


Auch hier wieder: Ersetze typische Wortverbindungen (welche räumliche und zeitliche Vorgänge beschreiben) durch neue Wortverbindungen um eine Änderung des Blickwinkels herbeizuführen. An Stelle von 'in Tagträume verfallen':

-in Tagträume hochsteigen

-in Tagträume hinübergleiten

-in Tagträume zurück gehen

-in Tagträume hervor gehen

-in Tagträume versinken

-in Tagträume emporsteigen

-in Tagträume abtauchen

-in Tagträume auftauchen


Allgemein: Die Aussage 'Diese Redewendung ist richtig.' ist irgendwie irreführend. Eine Redewendung ist eine historisch entstandene Wortverbindung, erstellt durch deren Erschafferin. Falls die Erschafferin dies visuell darstellte und Bewusstsein oben und Unterbewusstsein unten darstellte, so nannte sie das Unterbewusstsein eben 'unter' dem Bewusstsein: also verlieh sie ihrem Gedankengebilde eine räumliche Ordnung. Diese räumliche Ordnung ist willkürlich. (Wir können das Unterbewusstsein genau so gut als Oberbewusstsein bezeichen: Also etwas das ausserhalb bzw. über unser Bewusstes Sein hinaus ragt und deshalb nicht fassbar ist. Da es ausserhalb unserer Reichweite ist.)]

[Tagträumen wird dem Denken gleichgesetzt.]


[Dialektik ab Seite 80 zwischen:

-naivem Realist und

-kritischem Idealist]


"...sondern ungetrennt von der Erscheinung auch die parabolische Form der Wurf linie, die wir erst durch Denken zu der Erscheinung hinzufügen."

[Die parabolische Form kommt auch ohne Denken durch das Aneinanderreihen von Bildern zustande. Anderes Beispiel:

-Ein Tier hinterlässt eine Art Duftspur. Wir können sie zwar nicht sehen, doch existiert sie auch ohne unser Denken.

-Spuren im Schnee: Bei Abwesenheit von Schnee können wir uns Schnee vorstellen und die darin zurückgelegten Bewegungsspuren.

Deshalb darf behauptet werden, dass die parabolische Form auch ohne unser Denken existieren kann. Das Beispiel mit der parabolischen Form setzt Denken und zeitliche Abfolge gleich. Beziehungsweise: Dieses Beispiel impliziert eine notwendige Verbindung zwischen zeitlicher Abfolge und dem Denken. Dies ist ungültig.]


"Unsere totale Wesenheit funktioniert in der Weise, daß ihr bei jedem Dinge der Wirklichkeit von zwei Seiten her die Elemente zufließen, die für die Sache in Betracht kommen: von Seiten des Wahrnehmens und des Denkens."

[Zufluss an unsere gesamte Wesenheit:

-Wahrnehmen: das Wahrnehmen kann als Eingabeprozess verstanden werden -Denken: das Denken kann als Zuordnungsprozess verstanden werden Denken: -passives Denken: Automatismen: bereits programmiert und falls genug oft 'durchlaufen' (=trainiert) dann ohne grossen Energieaufwand (auch komplexere Abläufe)

-aktives Denken: Programmieren (neu- oder umprogrammieren): neue Informationen führen dazu bereits erarbeitete Gedankenkonstrukte neu zu überdenken und neu zu programmieren.

Bsp. (vorausgesetzt Midlife Crisis richtig verstanden): Menschen setzen sich erst mit 40 mit dem Faktor Zeit auseinander. Dies führt zum Überdenken (aktives Denken) bereits erarbeiteter Gedankenkonstrukte. Weil der Faktor Zeit gleich verschiedene (eigentlich alle wichtigen) Gedankenkonstrukte betrifft, fällt der Mensch in eine längere Krise bis alle Gedankenkonstrukte umprogrammiert sind. In der Kindheit bis zum Erwachsen werden erleben wir hingegen eine Art Erstprogrammierung (Neuprogrammierung).]


[Allgemeine Gedanken zum Thema gute Bildung: Wie kann die Auseinandersetzung mit Zeit gefördert werden?

Evtl. auch ein Problem der gewählten Bildnisse: Die Jahreszeiten werden im Kreis dargestellt. Dadurch entsteht relativ früh der Eindruck die Zeit bewege sich im Kreis. Das tut sie aber nicht. Um dies zu verhindern von Anfang an eine spiralförmige Bewegung aufzeigen an Stelle einer Kreisbewegung. Die spiralförmige Bewegung (wobei das Zentrum sich geradlinig bewegt) lässt die Erklärung der Jahreszeiten zu und vernachlässigt dabei nicht die richtige Erstprogrammierung des Zeitbegriffs. Aufgabe: Die Uhrzeit spiralförmig dargestellt in die spiralförmig dargestellte Jahreszeit einbauen. Zeichnerisch darstellen.

Gegenbeispiel: stelle die Woche im Kreis dar an Stelle von der üblichen Kalenderdarstellung (lineare Bewegung von Montag bis Sonntag). Dadurch bewusst werden, dass beides falsch ist.

Anschliessend mehrere Wochen spiralförmig darstellen.

Und erkennen dass: Zeit nie zurück kehrt und wir an der gleichen Stelle kein zweites Mal vorbei gehen können.]


"Unser Denken ist nicht individuell wie unser Empfinden und Fühlen. Es ist universell. Es erhält ein individuelles Gepräge in jedem einzelnen Menschen nur dadurch, daß es auf sein individuelles Fühlen und Empfinden bezogen ist. Durch diese besonderen Färbungen des universellen Denkens unterscheiden sich die einzelnen Menschen voneinander. Ein Dreieck hat nur einen einzigen Begriff. Für den Inhalt dieses Begriffes ist es gleichgültig, ob ihn der menschliche Bewußtseinsträger A oder B faßt. Er wird aber von jedem der zwei Bewußtseinsträger in individueller Weise erfaßt werden."


"Die Wahrnehmung ist also nichts Fertiges, Abgeschlossenes, sondern die eine Seite der totalen Wirklichkeit. Die andere Seite ist der Begriff. Der Erkenntnisakt ist die Synthese von Wahrnehmung und Begriff. Wahrnehmung und Begriff eines Dinges machen aber erst das ganze Ding aus."


"Die Hauptschwierigkeit bei der Erklärung der Vorstellungen wird von den Philosophen in dem Umstände gefunden, daß wir die äußeren Dinge nicht selbst sind, und unsere Vorstellungen doch eine den Dingen entsprechende Gestalt haben sollen."

"Für mein Wahrnehmen bin ich zunächst innerhalb der Grenzen meiner Leibeshaut eingeschlossen. Aber was da drinnen steckt in dieser Leibeshaut, gehört zu dem Kosmos als einem Ganzen."

"Die Frage: wie bekomme ich Kunde von dem Baume, der zehn Schritte von mir entfernt steht, ist völlig schief gestellt. Sie entspringt aus der Anschauung, daß meine Leibesgrenzen absolute Scheidewände seien, durch die die Nachrichten von den Dingen in mich hereinwandern."

[Allgemeine Gedanken wo das Ich anfängt und wo es aufhört: In der deutschen Sprache ist "eine Biene" ein Einzelnes, während ein Bienenvolk einen von einer Königin geführten Schwarm bezeichnet. In anderen Sprachen ist eine Biene gleichbedeutend mit einem Bienenvolk (albanisch).

Aus dieser Sichtweise ist Rudolf Steiners Ansicht evtl. fassbarer. Eine Biene (=Bienenvolk) ist somit ein Wesen bestehend aus Einzelstücken. Zentral durch die Königin organisiert aber ein dezentral funktionierender Körper. Ähnlich kann nun der Mensch so verstanden werden, dass er zwar innerhalb der Grenzen seiner Leibeshaut eingeschlossen ist, aber sein "ich" darüber hinausgeht. Also eine Art Bestandteil zum Ganzen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll durch Studium des Einzelstücks das Ganze verstehen zu wollen. Evtl. ist es sinnvoll das "ich" alternativ als bestehend aus vielen Einzelteilen zu definieren um Rudolf Steiners Beschreibung zu verstehen.]


"Der gedankenlose Reisende und der in abstrakten Begriffssystemenlebende Gelehrte sind gleich unfähig, sich eine reiche Erfahrung zu erwerben."

[Somit ist Theorie und Praxis für reiche Erfahrung nötig.]


"Das Denken ist das Element, durch das wir das allgemeine Geschehen des Kosmos mitmachen; das Fühlen das, wodurch wir uns in die Enge des eigenen Wesens zurückziehen können."

[Allgemeine Gedanken zur Trennung von Denken und Fühlen:

Denken:

-findet gemäss Rudolf Steiner gemeinsam statt: eine Art 'zusammenstecken der Köpfe': wie wenn die Leistung mehrerer Hirne zusammen verwendet werden um Probleme zu lösen

-habe bis heute keine gute Erklärung zur Funktionsweise des Gehirns gelesen

-Frage: Ist es möglich, dass ein Gehirn mit einem anderen kommunizieren kann? Falls ja wie? Verhält es sich ähnlich wie mit dem WLan? Also ohne sicht- oder hörbare Kommunikationswege? Falls ja? Können Informationen über die Augen vermittelt werden? (Eine Art Verbindung der Gehirne über Augen?) Falls ja? Können Informationen auch über Tiere vermittelt werden? Tiere als eine Art Weiterleitung von zwischengespeicherten Informationen? Falls ja? Wie komplex können diese Informationen sein? Führen sie bei den Tieren zwischenzeitlich selber zu bestimmten Äusserungen ihres Verhaltens?]

[Kann das Fühlen gesondert vom Denken statt finden?

-Lösen Gedanken nicht stets auch Gefühle aus? (zwar empfindet dann jede Person die Gefühle individuell, aber mit dem gleichen Gedanken als Ursprung, wobei das Denken gemeinsam stattfindet, kann ebenfalls das gleiche Gefühl bei mehreren Personen ausgelöst werden.)

-Und umgekehrt: Versetzt uns das Fühlen nicht in Gedanken? Wobei das Denken gemeinsam statt findet?]

[Allgemeine Gedanken zum Thema Informationsübertragung ohne sicht- und hörbare Wege:

-wir nehmen es hin, dass das Auge in der Lage ist Informationen von Ausserhalb unseres Körpers ins Innere unseres Körpers hinein zu bewegen

-das Auge ist also eine Art Transformator von visuellen Informationen in Begriffe (die Form wie wir Informationen abspeichern)

-ist es also verkehrt die Frage zu stellen: Ob denn das Auge nicht nur Informationen empfangen, sondern auch Informationen versenden kann? Und zwar in der Form: gespeicherte Begriffe aus dem Innern über das Auge in ein anderes Auge hinein zu vermitteln. Wie kann sowas experimentell geprüft werden? Beispiel der Bienen: -Bienen kommunizieren untereinander. Wie tun sie das? Die Augen sind verhältnismässig sehr gross. Darüber können sie sicherlich visuelle Informationen empfangen. Können Sie aber auch Begriffsinformationen (Kommando/Befehl) empfangen? Falls ja? So müssten sie auch in der Lage sein diese visuell zu versenden. Der Innenkörper einer Biene erinnert stark an die Form eines Hirns.

-Nun könnte man sich das Bienenvolk als ein dezentral angelegtes Gehirn vorstellen mit zentraler Steuerung bei der Bienenkönigin. Über die Augen werden dann Befehle von der Bienenköniging weitergeleitet.

-Alternativ: Die Bienenkönigin dient lediglich zur Fortpflanzung. Wenn sie geht dann fällt das Bienenvolk zusammen (nicht weil ihnen die zentrale Steuerung wegfällt, sondern die Reproduktion). Das gesamte Bienenvolk ist nicht nur ein dezentral angelegtes Gehirn, sondern ist auch in seiner Funktionsweise dezentral.

Hierbei würde die Erklärung folgendermassen aussehen: jede Biene kann Befehle erteilen. An einem Rande herrscht Gefahr: über die Fühler empfangen die Bienen Informationen der Gefahr und ordnen sie dem Begriff "Gefahr" zu. Anschliessend werden über die Augen die Informationen der Gefahr an weitere Bienen weitergeleitet. Weshalb auch ein ganzes Bienenvolk sehr schnell zur Verteidigung umschalten kann.

-Ähnlich sehen sich auch Ameisen beim Vorbeigehen kurz in die Augen: evtl. eine Informationsübertragung. Also darf man annehmen, dass das Auge nicht nur ein Empfangsorgan sondern auch ein Sendeorgan ist.


Allgemeine Beschreibung des Vorgangs um das Vorangegangene aus der Absurdität weg zu rücken:

-wir sehen vor uns eine Blume: irgendwie wandert diese Information über den Raum in unser Auge hinein (Eingabe der Information) und wird dann einem Begriff zugeordnet (Zuordnung der Information).

-nun stellt sich die Frage ob wir genauso wie wir Informationen von unserem Gehirn aus über die Nervenzellen zur Hand senden können, auch in der Lage sind Informationen über das Auge in ein anderes Auge hinein zu senden? Nun könnte also auch die Möglichkeit bestehen, dass wir Begriffsinformationen visuell versenden.

-Wenn dieses visuelle versenden von Begriffsinformationen möglich ist, so sollte auch der visuelle Empfang von Informationen möglich sein.

-Informationen werden allgemein nach Lauten abgespeichert. Wir können problemlos einen Begriff im Kopf nach Lauten "abspielen". Uns visuell vorzustellen was der Begriff bedeutet ist hingegen schwieriger.

-Wir können zum Beispiel das Wort Klavier sehr laut im Kopf "rufen" und sind in der Lage es zu "hören". Wir können das Wort beliebig betonen. Uns das Klavier jedoch visuell vorzustellen ist schwieriger.

-Sollte also die Möglichkeit bestehen Begriffsinformationen (nach Lauten gespeichert) visuell zu versenden, so müssten entsprechende Informationen in jenen Lauten empfangen werden, in welchen sie gesendet wurden. Sprich: in der gleichen Sprache wie der Sender sie abgespeichert hat.

Ausserdem:

-Wir akzeptieren den Gedankengang, dass Informationen über unsere Nervenzellen von der Hand zum Gehirn gehen und umgekehrt. Warum sollte es sich mit den Sehzellen nicht ähnlich verhalten? Also nicht nur empfangen sondern auch senden.


Bienenvölker und Ameisenvölker. Bei beiden sind die einzelnen Lebewesen gleich. Sie alle haben die gleichen Kapazitäten im Sinne von:

1. Begriffszuordnung

2. Visueller Begriffsempfang (könnte aber auch über die Fühler und nicht über die Augen statt finden. Dann sind die Fühler eine Art Nervenzellen die aus dem Körper hinausragen und sich durch Berührung zum versenden verbinden)

3. Visueller Begriffsversand (könnte aber auch über die Fühler und nicht über die Augen statt finden. Dann sind die Fühler eine Art Nervenzellen die aus dem Körper hinausragen und sich durch Berührung zum empfangen verbinden)


Nun nehme man Veränderungen ceteris paribus vor:

1. die Kapazität zur Begriffszuordnung ist nicht gleich sondern normal verteilt.

2. die Kapazität zum visuellen Begriffsempfang ist nicht gleich sondern normal verteilt.

3. die Kapazität zum visuellen Begriffsversand ist nicht gleich sondern normal verteilt.

Wenn nun in einem Menschen vereint alle drei Kapazitäten beim äusseren Bereich der Normalverteilung angesiedelt sind, dann spricht man eventuell vom absoluten Anfang.


Der absolute Anfang ist somit in der Menschheitsgeschichte ständig an einem anderen Ort im Sinne von ständig in einer anderen Person vereint. Geht der momentane absolute Anfang so ist es dann einfach eine andere Person.

Es gibt zu jedem Zeitpunkt einen absoluten Anfang.

Im Vergleich dazu gibt es beim Bienenvolk und Ameisenvolk keinen absoluten Anfang. Dort ist das ganze Volk als ein Körper anzusehen, bei dem die einzelnen Lebewesen als von einander unabhängige bewegende Nervenzellen angesehen werden dürfen, welche über ihre Augen Informationen senden und empfangen.


Nun stellt sich auch die Frage ob es mehrere absolute Anfänge gibt oder ob dies per Definition nicht zulässig ist. Anders gesagt: gibt es mehrere Personen welche zeitgleich als absolute Anfänge bezeichnet werden dürfen? Oder orientieren sich auch diese Personen an einen einzigen absoluten Anfang? Liegt die Macht beim Menschengeschlecht bei jeweils einer einzigen Person oder ist diese auf mehrer verteilt?

Eine weitere Frage die sich stellt: Ist es besser wenn der absolute Anfang weiss, dass es der absolute Anfang ist oder nicht?

Ist es besser wenn der absolute Anfang unabhängig in seiner Entscheidungsfindung bleibt oder wenn andere Personen ihn gegen seinen Willen leiten?


Angenommen man wüsste wer der aktuelle absolute Anfang ist, so würde wahrscheinlich jeder irgendwie versuchen diesem absoluten Anfang unter Kontrolle zu kriegen um ihn gemäss den eigenen Interessen zu lenken.

Oder man hätte bereits in der Vergangenheit erfahren, dass der beste Weg die Nichteinmischung sondern eine Art laissez-faire Politik gegenüber dem absoluten Anfang ist.

Auch da stellt sich die Frage: halten sich denn auch alle an diese Regel? Oder versuchen alle irgendwie im Geheimen die Kontrolle über den absoluten Anfang zu gewinnen?

Angenommen ich wüsste wer der absolute Anfang ist? Wäre ich dann auf diese Position eifersüchtig? Würde ich versuchen diese Position einzunehmen? Geht das überhaupt? Wäre ich auch versucht Kontrolle über jene Person zu gewinnen?

Angenommen die Schweiz ist die gesamte Menschheit.

Ist es sinnvoller das Grundeinkommen gewissermassen präventiv einzuführen um hinsichtlich dem absoluten Anfang seine absolute Unabhängigkeit zu garantieren? Das Grundeinkommen als eine Art Versicherung gegen Jagd auf den absoluten Anfang.

Oder angenommen man wüsste auf einmal wer der absolute Anfang ist, würde ich dann als Privatperson diesem absoluten Anfang auf irgend eine Art und Weise (Abobeitrag oder ähnliches) sein Einkommen garantieren damit der absolute Anfang auch seine absolute Unabhängigkeit bewahren kann und im Sinne des Allgemeinwohl das tun kann was er am besten tun kann? Führen indem es einfach seiner natürlichen Arbeit nach geht?

Bsp: In der Schweiz genügen 50 Personen welche monatlich 100 Franken dem absoluten Anfang überweisen und damit wäre die aus den Fugen geratene Welt einfach wieder zurück in ihrem natürlichen Rollfluss. Dies wär wohl der effizienteste Weg. 100 oder 300 Personen wären natürlich viel besser, dann wär sogar ein passender Lifestyle: Teilnahme am kulturellen Leben, gesunderes Essen, naturverträglichere Verkehrsmittel usw. drin.


Anders ausgedrückt: die Jagd nach dem absoluten Anfang oder das unendliche Trachten nach der Kontrolle über den absoluten Anfang wird den absoluten Anfang sicherlich nicht zu einem natürlichen und gesunden Verhalten verleiten lassen.

Insbesondere im Hinblick darauf dass der absolute Anfang in seinem Verhalten nachgeahmt wird, kann ich mir gut vorstellen dass eine solche Jagd zu einer Verteidigungshaltung führt welche eben unnatürlich und durch das Nachahmen ausserordentlich hohe Kosten verursacht.

Wüsste man also nun wo sich dieser absolute Anfang befindet, so wäre es nicht verkehrt (wohlwissend dass die Jagd nicht vor Kontrolleinnahme aufhört und danach sicher nichts besseres zu erwarten ist) wenn man beispielsweise einigen Leuten sagen würde: hej, abonnier seine Seite, wenn er sich bisher so gut verteidigen konnte, wird er es durch Weiterführung seiner Einnahmen (welche durch die Jagd weggefallen sind) selber mühelos noch Jahre tun können. Vorausgesetzt natürlich seine Führung ist gut.]


"Die Dinge verlangen keine Erklärung. Sie existieren und wirken aufeinander nach den Gesetzen, die durch das Denken auffindbar sind."


"Was aber heute nicht gefunden ist, kann es morgen werden. Die hierdurch bedingten Schranken sind nur vergängliche, die mit dem Fortschreiten von Wahrnehmung und Denken überwunden werden können."


[Dualismus:]


"erlegt dadurch die zwei für den Erkenntnisprozeß in Betracht kommenden Faktoren, Wahrnehmung und Begriff, in vier: 1. Das Objekt an sich; 2. die Wahrnehmung, die das Subjekt von dem Objekt hat; 3. das Subjekt; 4. den Begriff, der die Wahrnehmung auf das Objekt an sich bezieht. Die Beziehung zwischen dem Objekt und Subjekt ist eine reale; das Subjekt wird wirklich (dynamisch) durch das Objekt beeinflußt"


"daß der Inhalt der Wahrnehmungen vergänglicher Natur ist. Die Tulpe, die ich sehe, ist heute wirklich; nach einem Jahr wird sie in Nichts verschwunden sein. Was sich behauptet hat, ist die Gattung Tulpe."

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